Das lag deutlich über den Erwartungen von Analysten. Sony erwartet im gesamten Geschäftsjahr, das bis Ende März 2022 läuft, nun einen Betriebsgewinn von 980 Milliarden Yen statt der bisher in Aussicht gestellten 930 Milliarden Yen.

Allerdings kämpft Sony genau wie Apple und andere Technologiekonzerne mit Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern. So schafft es das Unternehmen nicht, die hohe Nachfrage nach der rund 500 Dollar teuren PS5 komplett zu bedienen. Für Sony ist die Konsole eine Möglichkeit, das traditionelle Elektronikgeschäft mit neueren Angeboten wie Online-Spielen und Abo-Diensten zu verbinden. Seit einiger Zeit bauen die Japaner vor allem ihr Inhalte-Portfolio aus. Sie haben dafür beispielsweise die auf Mangas und Animes fokussierte Plattform Crunchyroll von AT&T gekauft und zeigen Filme über die Streaming-Dienste Disney und Netflix.

rtr