Im zweiten Quartal habe sich das EBITDA deshalb auf 10,5 Millionen Euro von 19,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nahezu halbiert. Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit 13,5 Millionen Euro gerechnet.

Anleger ergriffen daraufhin die Flucht: Die im TecDax gelistete Aktie brach zeitweise um bis zu elf Prozent ein und war mit 2,39 Euro so billig wie zuletzt im April 2013. Dabei wechselten innerhalb der ersten 15 Handelsminuten bereits fast so viele QSC-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Trotz der schlingernden Geschäfte hält der Vorstand an dem Plan fest, für dieses Jahr - wie schon für 2013 - eine Dividende von mindestens 0,10 Euro je Aktie zu zahlen. Gleichzeitig will das Kölner Unternehmen die Kosten drücken. Die Nachfrage in einzelnen Geschäftsfeldern soll etwa in erster Linie vom bestehenden Personal bewältigt werden. QSC baut derzeit seine Geschäfte um. Statt wie früher im hart umkämpften DSL-Markt mit Dumpingpreisen um jeden Kunden zu kämpfen, konzentriert sich die Firma auf Geschäftskunden, denen zunehmend IT-Lösungen wie Speicherdienste in Rechenzentren (Cloud Computing) angeboten werden.

rtr