Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen SE) aus dem MDAX legten nach Zahlenvorlage um 0,2 Prozent zu, damit aber weniger als andere Immobilienwerte wie TAG Immobilien, LEG (LEG Immobilien) oder Alstria Office (alstria office REIT-AG) mit einem Aufschlag von jeweils um die 1 Prozent.

Analysten waren mit dem Zahlenwerk von Deutsche Wohnen nicht ganz zufrieden. Auch den Mietdeckel in Berlin, wo Deutsche Wohnen stark engagiert ist, behalten die Anleger im Auge. Die Aktie gilt aber als Kandidat für den Aufstieg in den Dax (DAX 30). Dies könnte etwas stützen. Die Zahlen von Alstria Office kamen indes gut an. Ein solides erstes Halbjahr, schrieb Analyst Andre Remke von der Baader Bank. Im deutschen Leitindex waren am Dienstag Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)) mit plus 1,2 Prozent vorne.

Immobilienkonzernen kommt das Niedrigzinsumfeld zugute, denn niedrige Zinsen machen Finanzierungen von Häusern und Wohnungen günstiger. Anders bei Banken, die darunter leiden, weil niedrige Zinsen ihre Einnahmen schmälern. Im MDax rutschten am Dienstag die Anteile der Commerzbank auf ein neues Rekordtief bei 4,931 Euro.

Aareal Bank (Aareal Bank) standen nach Zahlen zunächst deutlich tiefer, dämmten das Minus zuletzt aber ein. Deutsche Bank verloren im Dax mehr als 2 Prozent, notierten aber noch etwas über ihrem Rekordtief bei 5,801 Euro von Anfang Juni.

dpa-AFX