Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) erwartet der Konzern im ersten Halbjahr zwischen 4 und 5 Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die Marge laut Steinhoff-Angaben noch etwas höher zwischen 5 und 6 Prozent gelegen. Außerdem geht Steinhoff davon aus, dass in den ersten sechs Monaten nach Steuern rote Zahlen geschrieben werden.
Zuletzt hatte Steinhoff seine deutsche Möbelkette Poco an den österreichischen Möbelhändler XXXLutz verkauft. Die Übernahme muss aber noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Im Zuge des Bilanzskandals sind Steinhoff-Aktien nahezu wertlos geworden. Am Mittwoch wurden die Papiere auf einem Rekordtief von 10 Euro-Cent gehandelt./jkr/jsl/he
Buchtipp: Modern Money Theory
Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
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