VW und Daimler haben EU-Ermittler weiter im Haus
· Börse Online Redaktion
Foto: Börsenmedien AG
Vergangene Woche waren EU-Kartellermittler bereits bei BMW vorstellig geworden, um Informationen und Daten zu sammeln. Daimler hatte am Freitag erstmals bestätigt, dass sich der Konzern selbst bei der EU angezeigt hat, um als Kronzeuge einer möglichen Kartellstrafe zu entgehen. Volkswagen hat nach eigenen Angaben einen Antrag bei der EU-Kommission gestellt und lässt prüfen, ob bei Gesprächen mit anderen Autobauern Wettbewerbsregeln verletzt wurden.
Die Kartellvorwürfe waren im Sommer publik geworden. Damals berichtete der "Spiegel", dass sich die fünf führenden Automarken - neben Mercedes, BMW und Volkswagen - auch die VW-Töchter Audi und Porsche - seit den 90er Jahren rechtswidrig in geheimen Arbeitskreisen unter anderem über Technik, Zulieferer und Märkte abgestimmt hätten. Absprachen über technische Standards sind in der Automobilindustrie durchaus üblich. Die Frage ist, inwieweit dabei womöglich gegen Wettbewerbsrecht verstoßen wurde.
Buchtipp: Rule Breaker Investing
Wer den Markt schlagen will, darf nicht den Regeln folgen. In „Rule Breaker Investing“ erklärt David Gardner, warum außergewöhnliche Aktien von außergewöhnlichen Denkern entdeckt werden. Statt auf kurzfristige Trends setzt er auf Zukunftsvisionen, Innovation und Mut zum Andersdenken. Mit praxisnahen Strategien, klaren Auswahlkriterien und inspirierenden Fallbeispielen liefert er einen Leitfaden für alle, die langfristig überdurchschnittliche Gewinne erzielen wollen. Ein Must-read für Anleger, die den Mut haben, Regeln zu brechen – und außergewöhnliche Renditen einzufahren.
Autoren: Gardner, David
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 25.06.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-071-3
Preis: 29,90 €