Ungeachtet mauer Industriedaten aus China haben die New Yorker Aktienmärkte am Dienstag zur Eröffnung zugelegt. Obwohl zwei Umfragen die aktuelle Schwäche der chinesischen Wirtschaft belegten, sahen Analysten erste Anzeichen für ein Greifen der staatlichen Stützungsmaßnahmen. So lag der Industrie-Index des Instituts Markit und des Medienhauses Caixin zwar im November bereits das neunte Mal in Folge unter der Wachstumsmarke von 50 Punkten, stieg aber mit 48,6 Punkten auf den höchsten Stand seit Juni. Die Zahlen zeigten, dass der Druck auf das Wirtschaftswachstum nachlasse und die Haushaltspolitik eine starke Wirkung habe, sagte ein Ökonom.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte in den ersten Handelsminuten 0,4 Prozent auf 17.798 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,5 Prozent auf 2090 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,4 Prozent auf 5129 Punkte vor.

Bei den Einzelwerten verteuerten sich die Aktien von Fiat Chrysler um 0,3 Prozent, nachdem der Autobauer seine US-Verkaufszahlen im November um drei Prozent gesteigert hatte.

Mondelez -Aktien rückten um 1,3 Prozent vor. Der Milka- und Cadbury-Besitzer will sich einem Medienbericht zufolge von Teilen seines Süßwarenimperiums in Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden trennen.

Reuters