Der norwegische Staatsfonds hat laut einem neuen Filing überraschend Positionen in einigen bekannten Tech-Aktien reduziert. Ist das ein Warnsignal für Investoren und den KI-Hype?

Der norwegische Staatsfonds ist mit einem Anlagevolumen von 2,2 Billionen US-Dollar einer der größten staatlichen Player an den Finanzmärkten. Nun hat das Management des Vehikels neue Daten zu Performance und Zusammensetzung herausgegeben, wobei es eine wesentliche Überraschung gab.

Norwegischer Staatsfonds verkauft Aktien von Nvidia und Microsoft

Konkret reduzierte der Staatsfonds seine Beteiligung an einigen bekannten Big-Tech-Aktien. So wurden Anteile von Apple, Microsoft, Nvidia und Alphabet verkauft. Dadurch sank beispielsweise die Allokation des Chipdesigners im Portfolio von 1,32 Prozent auf 1,26 Prozent.

Diese Verkäufe könnten auf die Reduzierung von KI-Risiken im Portfolio zurückzuführen sein, nicht aber auf eine Senkung der allgemeinen US-Quote. Letztere stieg trotz der letzten Kontroversen von 52,4 Prozent (Q2 2025) auf nun 52,9 Prozent (Jahresende 2025).

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Gewinnmitnahmen nach starken Renditen

Der norwegische Staatsfonds reduziert also seine Beteiligung an Tech-Unternehmen, was vor dem Hintergrund der starken Renditen, die diese bereits geliefert haben, vielleicht nicht die schlechteste Idee ist. In den vergangenen drei Jahren konnte der jeweilige Fonds jeweils zweistellige Renditen generieren.

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