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Mainfirst European Top Ideas Fund: 42 Prozent innerhalb eines Jahres

Mainfirst European Top Ideas Fund: 42 Prozent innerhalb eines Jahres
30.10.2021 10:30:13

MainFirst European Top Ideas Fund: Der Fonds entwickelt kluge Investmentideen und setzt sie in hohe Renditen um. Nicht zuletzt wegen der Preismacht vieler Firmen sieht das Management anhaltende Kurschancen. Von Jörg Billina

Im September lag die EU-Teuerungsrate ???im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 3,4 Prozent - der höchste Wert seit 2008. Das muss Anleger nicht nervös machen. "Insbesondere Unternehmen aus zyklischen Branchen können erstmals seit Langem wieder steigende Preise auf die Verbraucher abwälzen. Zudem sind viele Titel trotz des starken Kursaufschwungs noch nicht zu teuer", sagt Alexander Dominicus. Er verantwortet zusammen mit Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Lippert den MainFirst Top European Ideas Fund. Die Portfoliomanager sind im ständigen Kontakt mit Unternehmen, die sie für aussichtsreich halten oder in die sie bereits investiert haben. "Die Stimmung der Manager ist gut, die Auftragsbücher sind voll", berichtet Dominicus.

Angespannte Lieferketten

Schon während des Handelskriegs zwischen den USA und China und vor allem in Reaktion auf Corona haben europäische Unternehmen Kosten gesenkt und Kapazitäten abgebaut. "Nun steigt die Nachfrage, die Lieferketten sind aber angespannt", sagt Dominicus. So bleibt die Konjunkturerholung in diesem Jahr noch unter ihren Möglichkeiten und dürfte sich bis weit ins kommende Jahr fortsetzen. An den guten Rahmenbedingungen für Börsengewinne sollten auch steigende Löhne nichts ändern. Die Unternehmen werden ihre "Pricing Power" auch im nächsten Jahr behalten, meint Dominicus.

Im Portfolio des MainFirst Top European Ideas Fund finden sich aktuell Zykliker vor allem aus dem Bereich Industrie. Der Maschinenbauer Dürr sowie das Recyclingunternehmen Befesa zählen zu den Top-Ten-Werten. Aufholpotenzial unterstellen die Manager auch Finanzinstituten wie beispielsweise der österreichischen Bawag Group. "Die Bank nimmt nicht nur ihre Dividendenzahlungen wieder auf, sondern holt die während der Corona-Krise nicht getätigten Ausschüttungen nach", erklärt Dominicus.

Als Value-Anleger suchen die Fondslenker generell nach Aktien von Unternehmen, die unter ihrem fairen Wert notieren. "Wir investieren dann, wenn wir klare Indizien dafür haben, dass sich die Unterbewertung wieder auflöst und der Kurs sich bei Turnaround-Kandidaten innerhalb von drei bis fünf Jahren verdoppeln kann." Eine solche Situation kann sich beispielsweise durch einen Managementwechsel ergeben.



Um sich für das Portfolio endgültig zu qualifizieren, müssen die Unternehmen auch strengen ESG-Kriterien (Environment, Social & Governance) genügen. Sehen die Portfoliomanager da Bedarf, werden sie aktiv. "Wir nutzen sehr intensiv unsere Beteiligungen, um die Vorstände von den klaren Vorteilen einer nachhaltigen Unternehmensführung zu überzeugen", sagt Dominicus.

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