Trotz der Erholung an den Märkten haben viele international anlegende Fonds das Kapital der Anleger bislang nicht vermehrt. Der MainFirst - Global Equities Fund dagegen bringt es seit Jahresanfang auf ein Plus von über 18 Prozent. Seit Auflage im März 2013 erzielte der Fonds pro Jahr im Schnitt eine Wertsteigerung von 14,5 Prozent. "Corona hat uns nicht gezwungen, Anpassungen vorzunehmen oder unsere Strategie zu ändern", erklärt Adrian Daniel. "Im Gegenteil: Unsere langfristigen Anlageideen erfahren durch die mit der Pandemie einhergehenden Veränderungen, aber auch durch staatliche Stimulierungsmaßnahmen noch mehr ­Dynamik als bislang schon."

Daniel ist einer von fünf Investmentprofis, die die Strategie des Fonds umsetzen und die dazu passenden Unternehmen analysieren. Die letzte Entscheidung, welche Aktie in das gerade mal bis zu 50 Titel umfassende Portfolio aufgenommen wird, trifft Leadmanager Frank Schwarz. Der Fonds setzt auf strukturelle Trends wie Big Data, künstliche Intelligenz, E-Commerce, autonomes Fahren, bargeldloses Bezahlen, digitale Gesundheit und Klimawandel.

Chancen erkennen die Manager auch in Geschäftsmodellen wie Essenslieferdiensten oder Streaming. Gar nicht oder nur gering gewichtet sind dagegen Versorger, Banken, Stahlhersteller sowie Öl- und Gas­unternehmen.


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Hoch gewichtet im Fonds sind zum Beispiel der Grafikchiphersteller Nvidia, der Online-Versandhändler Amazon sowie der Online-Bezahldienst Paypal. Alle drei Titel haben in der Vergangenheit deutlich zur Wertentwicklung des Fonds beigetragen. Insgesamt sind US-Werte mit über 40 Prozent gewichtet. Mit rund zwölf Prozent sind chinesische Unternehmen prominenter vertreten als in anderen global ausgerichteten Fonds. "Zukunftsinnovationen werden künftig immer mehr aus dem Reich der Mitte kommen", sagt Daniel. Neben dem Internetriesen Tencent sehen die fünf Fondslenker auch Chancen beim weltgrößten Essenslieferdienst, Meituan-­Dianping.

Hoch bewertet, aber nicht zu teuer


Aufgrund der kräftigen Zuwächse der Einzelwerte weist der Fonds inzwischen ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis von 32 auf. "Die bisher gezeigte Stärke der Unternehmen und ihre nachhaltig posi­tiven Perspektiven rechtfertigen unserer Meinung nach jedoch die hohen Bewertungen", meint Daniel. So hätten viele Unternehmen im Portfolio trotz des Lockdowns ein Umsatzplus von im Schnitt 19 Prozent im ersten Quartal erzielt.