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Multi-Asset-Fonds mit "Best-of"-Ansatz

Multi-Asset-Fonds mit
02.06.2016 10:00:00

"Best-of-Two"-Ansätze haben sich seit Jahren als krisenfest erwiesen. Nun erweitert Donner & Reuschel den Best-of-Ansatz auf elf Anlageklassen. Von Jörn Kränicke

Das Hamburger Bankhaus Donner & Reuschel setzt seit 2002 Best-of-Two-Strategien ein. Dahinter verbirgt sich einen clevere Strategie: Bei ihr wird zum Jahresanfang jeweils 50 Prozent in Aktien und Anleihen investiert. Unterjährig schichtet das prognosefreie Modell in jene Anlageklasse um, die besser läuft. Dieses Vorgehen hat sich besonders in Krisenzeiten bewährt, da starke Abstürze vermieden werden. Die Hamburger haben dieses Model nun auf einen Multi-Asset-Fonds übertragen und weiterentwickelt. Beim D&R Best-of-Multiple-Opportunities stehen derzeit elf Anlageklassen zur Auswahl. Dies sind Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen. Die Investments in Rohstoffe und Währungen sind auf maximal 15 Prozent begrenzt. Bei Aktien und Renten sind jeweils 100 Prozent Investitionsgrad möglich. Laut Carsten Mumm, Leiter des Asset Management von D&R, lässt sich die Anzahl jedoch beliebig erhöhen.

Ein regelbasierter Allokationsprozess gewichtet bis zu elf unterschiedliche Investments aus verschiedenen Anlageklassen dynamisch nach ihrer Attraktivität und ihrem Risiko zueinander. So wird der Fonds laufend angepasst, wenn Marktbewegungen definierte Schwellen über- beziehungsweise unterschreiten. Der Ansatz nutzt ausschließlich das Trendverhalten der jeweiligen Anlageklasse und ist damit nicht auf Prognosen angewiesen. Gleichzeitig erfolgt die Steuerung nach einem festen Algorithmus und ist damit frei von emotionalen Einflüssen. Die Umsetzung erfolgt über liquide börsengehandelte Instrumente. Shortpositionen sind nicht erlaubt. Allerdings kann der Fonds auch aus 100 Prozent Cash bestehen. "Mit unserer Strategie kann das Versagen einer Anlageklasse durch eine andere aufgefangen werden. So könnte etwa in schlechten Zeiten für den Nikkei der DAX oder eine gut laufende Währung wie der US-Dollar oder ein Rentensegment oder Rohstoffe höher gewichtet werden", erläutert Mumm.

Angestrebt wird eine Rendite von fünf Prozent vor Kosten bei einer Volatilität von fünf bis sechs Prozent.

Das weiterentwickelte Best-of-Two-Konzept sollte robuste Erträge ermöglichen und im aktuellen Umfeld normalen Mischfonds überlegen sein.



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