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Onkologie mit weiter guten Aussichten

Onkologie mit weiter guten Aussichten
14.02.2020 18:00:00

Fonds im Rückblick: Vor einem Jahr stellten wir den damals lancierten Candriam Equities L Oncology Impact vor. Der Fonds war bislang ein voller Erfolg und hat schon über 610 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar vor einer starken Zunahme der Krebserkrankungen gewarnt. Sollte sich der bisherige Trend so fortsetzen, müsste man bis 2040 mit einem Anstieg der Fälle um 60 Prozent rechnen. Daher gehört in der Medizin der Onkologiebereich zu den wachstumsstärksten. Im vergangenen Jahr wurden zehn neue Krebsmedikamente in den USA zugelassen. In sieben der zehn Aktien war der Candriam Equities L Oncology Impact investiert. Daher hat der Fonds in den vergangenen zwölf Monaten auch um mehr als 31 Prozent zugelegt und auch mehr als 610 Millionen US-Dollar eingesammelt. Darüber freut sich auch Manager Rudi van den Eynde.

"Die Begeisterung der Kunden ist spürbar", sagt er. Der Belgier managt ebenfalls sehr erfolgreich den Candriam Biotechnolgy Fonds und hat daher viel Erfahrung in der Branche. Sein gutes Gespür zeigt sich darin, dass es bereits zu fünf Übernahmen bei Portfolio­titeln gekommen ist. Van den Eynde erwartet, dass dieser Trend anhält. Denn die Bewertungen seien trotz der guten Performance 2019 immer noch moderat. "Die hohen Prämien, die während der Fusionen und Übernahmen gezahlt werden, zeigen, dass der klinische Erfolg fast nie in den Aktienkurs einfließt, was bedeutet, dass eine faire und korrekte Beurteilung der bevorstehenden klinischen Ergebnisse sehr lohnend sein kann, wenn sie gut gemacht wird", erklärt der Experte. Allerdings verliert van den Eynde auch die Risiken nicht aus dem Blick. Als größtes Damoklesschwert für die Branche sieht er die Debatte in den USA über die Arzneimittelpreise und das komplexe System der Arzneimittelpreisfestsetzung und -erstattung. "Änderungen der Gesetzgebung in diesem Bereich sind schwer umzusetzen, aber das laufende Rennen um die Präsidentschaftswahlen in neun Monaten birgt Unsicherheiten", so der Candriam-Manager. Um das Risiko im Fonds nicht zu groß werden zu lassen, hat van den Eynde über 60 Prozent in Large Caps wie Roche, Amgen oder auch Daiichi Sankyo investiert.

Fazit: Der Fonds ist sehr interessant und weniger risikoreich als ein Biotech-Fonds. Manager van den Eynde gehört zu den erfolgreichsten in diesem Segment.


Bildquelle: phongphan5922/Fotolia, BÖRSE ONLINE

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