Trade Republic will mit drei neuen Handelsfunktionen den Markt revolutionieren. Mitgründer Hecker verspricht nichts weniger als die “Demokratisierung des Investierens”.
Der Berliner Neobroker Trade Republic steht unter Druck: Mit dem im Juli gestarteten "Payment for Order Flow"-Verbot entgehen dem Start-up viele Einnahmen. Das Unternehmen hat sich aber zeitgleich neu aufgestellt und eine neue Handelstechnologie eingeführt, die man so noch nicht bei anderen Brokern kennt. Diese besteht aus drei Komponenten:
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Trade Republic führt Bestpreis-Algorithmus ein
Der Bestpreis-Algorithmus vergleicht automatisch die handelbaren Echtzeitkurse über alle relevanten liquiden Börsen hinweg und führt Orders zum jeweils günstigsten verfügbaren Preis aus. Als Grundlage dient ein aggregiertes Orderbuch, das Geld- und Briefkurse börsenübergreifend zusammenführt. Die Abwicklungspauschale beträgt weiterhin ein Euro pro Trade, zuzüglich Fremdkosten und Spreads.
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Direktpreis-Modell: Freie Börsenwahl an 30 Handelsplätzen
Ergänzend dazu können Kunden über das neue Direktpreis-Modell gezielt einen von 30 Handelsplätzen auswählen – darunter Xetra, Euronext, NYSE und Nasdaq. Direktpreis-Orders sind für Market-, Limit- und Stop-Orders verfügbar und kosten zwei Euro pro Trade, unabhängig von der Ordergröße.
Web Terminal: Professionelle Tools für aktivere Anleger
Parallel startet ebenso das selbst entwickelte Web Terminal, das sich an aktivere Anleger richtet. Es umfasst unter anderem professionelles Charting, Aktien- und Derivate-Screener, Portfolio-Analysen, individuell anpassbare Workspaces sowie Live-Marktdaten wichtiger Börsen. Zusätzliche Kosten werden dafür nicht erhoben.
„Was unsere Ingenieure entwickelt haben, ist ein bedeutender Schritt für unsere Kunden. Wir verbinden sie mit 30 globalen Börsen, verarbeiten Live-Marktdaten in Echtzeit und übersetzen komplexe Marktinfrastruktur in eine einfache Produkterfahrung”, erklärt Christian Hecker, Mitgründer von Trade Republic, dazu in einer Mitteilung. “Mit über 10 Millionen Kunden können wir Menschen Zugang zu Tools und Marktinfrastruktur geben, die bislang institutionellen Investoren, Banken und Hedgefonds vorbehalten waren. Das ist für uns der Kern der Demokratisierung des Investierens."
Mit dieser neuen Handelstechnologie stellt sich Trade Republic anders auf als andere Neobroker wie etwa Scalable Capital, die schon länger eine eigene Handelsplattform betreiben. Spannend ist nun, wie die Anleger auf dieses Angebot reagieren werden.
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Häufige Fragen
Was ist der neue Bestpreis-Algorithmus von Trade Republic?
Der Bestpreis-Algorithmus von Trade Republic vergleicht in Echtzeit die Kurse aller relevanten liquiden Börsen und führt Orders automatisch zum günstigsten verfügbaren Preis aus – bei einer Pauschale von 1 Euro pro Trade.
Welche Börsen kann ich über das Direktpreis-Modell von Trade Republic nutzen?
Über das Direktpreis-Modell können Kunden aus 30 Handelsplätzen wählen, darunter Xetra, Euronext, NYSE und Nasdaq. Market-, Limit- und Stop-Orders sind verfügbar und kosten pauschal 2 Euro pro Trade.
Was bietet das neue Web Terminal von Trade Republic und was kostet es?
Das Web Terminal von Trade Republic richtet sich an aktivere Anleger und bietet professionelles Charting, Aktien- und Derivate-Screener, Portfolio-Analysen, anpassbare Workspaces und Live-Marktdaten – ohne zusätzliche Kosten.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
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