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€uro-FondsNote: Qualität setzt sich durch

€uro-FondsNote: Qualität setzt sich durch

WKN: A14Y6H ISIN: US02079K1079 Alphabet C (ex Google)

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24.09.2020 - 17:25
15.09.2020 18:00:00

Drei ETFs auf den S & P 500 rutschen eine Notenstufe ab. Ein ETF für weltweite Qualitätsaktien erhält auf Anhieb Note 1. Von Ralf Ferken, Euro am Sonntag

Nicht etwa der Dow Jones Industrial Average, sondern der S & P 500 ist der wichtigste Index für US-Aktien. Das zeigen auch zwei Indexfonds des ETF-Marktführers: Im iShares Dow Jones Industrial Average haben Anleger rund 420 Millionen Euro investiert, im iShares S & P 500 sind es satte 33 Milliarden Euro - kein anderer ETF ist hierzulande größer.

Größe ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Erfolg. So hat €uro am Sonntag den iShares S & P 500 ETF im September auf FondsNote 3 abgestuft, ebenso die entsprechenden ETFs von Vanguard und SPDR, die 22 Milliarden respektive vier Milliarden Euro verwalten. Die drei ETFs auf den S & P 500 haben sich in den vergangenen vier Jahren zwar keinesfalls schlecht entwickelt, andere Fonds und ETFs für US-Aktien können aber ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis vorweisen. Dazu gehören der Comgest Growth America (ISIN: IE 000 479 116 0) und der UBS MSCI USA Quality ETF (IE 00B X7R RJ2 7), die beide auf Qualitätsaktien setzen und mit FondsNote 1 bewertet werden.

Ebenfalls €uro-FondsNote 1 trägt der iShares MSCI World Quality ETF, der nun erstmals bewertet wurde. Anleger investieren damit in 299 Qualitätsaktien weltweit, deren Gewinne Jahr für Jahr stabil steigen und die hochprofitabel sowie gering verschuldet sind. Zu den größten Titeln im Portfolio zählen Apple, Microsoft und Alphabet, die hier noch höher gewichtet sind als im Mutterindex, dem MSCI World. Die hohe Gewichtung in US-Aktien (73 Prozent) und IT-Werten (37 Prozent) macht den ETF anfällig für Rückschläge, sollten die Kurse in diesen Bereichen fallen. Zum Vergleich: Beim MSCI World betragen die beiden Parameter 66 beziehungsweise 21 Prozent.

Zwei AGI-Fonds steigen auf

Wieder auf Note 2 verbessert hat sich der Allianz Income and Growth, der 23 Milliarden Euro verwaltet. Bei dem Mischfonds hält Manager Douglas Forsyth je ein Drittel in Aktien, High-Yield- und Wandelanleihen, die aus den USA stammen. Trotz der Aktienquote von 33 Prozent ist der Mix offensiver als bei vielen ausgewogenen Mischfonds. High-Yield- und Wandelanleihen vollziehen die Kursbewegungen der Aktienmärkte in abgeschwächter Form nach. Fallen die Aktienkurse auf breiter Front, bilden High-Yield- und Wandelanleihen im Gegensatz zu Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen kein Gegengewicht. Sämtliche Anlagen des Fonds notieren in US-Dollar. Es gibt aber auch eine in Euro gesicherte Anteilsklasse (LU 076 646 210 4).

Ebenfalls auf Note 2 verbessert hat sich der Kapital Plus von Allianz Global Investors (AGI). Dort hält Fondsmanager Stefan Kloss 30 Prozent in Quality-Growth-Aktien aus Europa und 70 Prozent in Staats- und Unternehmensanleihen, die auf Euro lauten. Damit ist der Kapital Plus defensiver aufgestellt als der Allianz Income and Growth, er büßte im Corona-Crash folglich auch nicht so stark ein.


Bildquelle: Finanzen Verlag

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