Laut der UBS könnte die Notenbank die Zinsen nächstes Jahr radikal senken – doch geht das mit einer schweren Rezession einher? Darauf sollten sich Anleger laut den Experten 2024 einstellen

Es blieb an den Börsen auch 2023 eines der am meisten beachteten Themen: Die Zinspolitik der Notenbanken. Im März 2022 fing die amerikanische Notenbank Fed an, die Zinsen drastisch anzuheben – von fast null auf aktuell etwa 5,5 Prozent. Der Grund: Sie will die Inflation mit allen Mitteln bekämpfen und setzt sich ein Ziel von zwei Prozent. Davon ist die Wirtschaft derzeit jedoch noch entfernt.

Doch auch dieses Jahr war geprägt davon, darauf zu achten, welche zinspolitischen Signale die Notenbanken aussenden. Denn diese wirken sich stark auf die Entwicklung der Aktienmärkte aus. Anleger fragen sich daher aktuell: Was wird mit den Zinsen nächstes Jahr passieren? Die UBS hat darauf nun eine eindeutige Antwort und rechnet mit massiven Zinssenkungen. Was steckt dahinter?


Darum rechnet die UBS 2024 mit massiven Zinssenkungen

Wie „Business Insider“ berichtete, erklärte ein Team der UBS diese Woche in einer neuen Forschungsnotiz, dass die amerikanische Notenbank Fed die Zinsen 2024 um sage und schreibe 275 Basispunkte senken wird. Das ist ein Vielfaches von dem, womit der Markt rechnet (derzeit etwa 75 Basispunkte).

Denn die UBS denkt, dass die USA in der Mitte des nächsten Jahres in eine Rezession geraten und auch die Inflation sinken wird . Dadurch werden die Zentralbanken gezwungen sein, ihre Zinspolitik zu lockern.

„Eines der Hauptmerkmale der UBS-Prognose ist der sehr ausgeprägte Lockerungszyklus der Fed, der sich ab März 2024 abzeichnet“, so die UBS. Im ersten Halbjahr des Jahres 2025 denken sie dann, dass die Zinsen nur noch bei 1,25 Prozent stehen werden. Dies wäre dann von der Fed „eine Reaktion auf die prognostizierte US-Rezession im zweiten bis dritten Quartal 2024 und die anhaltende Verlangsamung sowohl der Gesamt- als auch der Kerninflation“.

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