Der März war ein historisch betrachteter Horrormonat für den Goldpreis und Anleger haben Sorge, wie es jetzt weitergehen soll. Doch nach den Verwerfungen könnte bald die Rallye starten, sagt zumindest die Investmentbank Goldman Sachs.
Der Goldpreis hat im März den schlechtesten Monat seit 17 Jahren erlebt und deutlich abgeben müssen. In dieser angespannten Situation fragen sich viele Anleger, wie es weitergeht - zumindest die Investmentbank Goldman Sachs bleibt optimistisch.
Nach dem Horrormonat kommt die Rallye, sagt Goldman Sachs
So prognostizierten die Analysten Lina Thomas und Daan Struyven in einer kürzlich veröffentlichten Studie, dass der Goldpreis bis zum Jahresende auf 5.400 US-Dollar steigen könnte. Dies entspricht vom aktuellen Niveau einer Upside von 20 Prozent.
Laut den Experten dürfte für den Anstieg vor allem das fortgesetzte Interesse der Notenbanken entscheidend sein. Diese haben schon in den vergangenen Jahren massive Goldkäufe getätigt. Weiterhin sehen die Marktbeobachter Zinssenkungen in den USA als Treiber und erwarten zwei weitere Cuts durch die Fed im Verlauf des Jahres.
Nach dem Horrormonat März für Gold, in dem die Kurse so stark gefallen sind, sieht die Investmentbank Goldman Sachs also die Chance für eine Erholung – und damit sind die Experten nicht alleine.
Noch mehr Potenzial für Gold?
So schrieben die Analysten von Wells Fargo in einer kürzlich veröffentlichten Studie, dass der Goldpreis bis zum Ende des Jahres noch immer wahrscheinlich 6.100 US-Dollar bis 6.300 US-Dollar erreichen dürfte. Dies entspricht vom aktuellen Niveau im besten Fall einem Kurspotenzial von 43 Prozent.
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Häufig gestellte Fragen
Warum ist Goldman Sachs so optimistisch für den Goldpreis?
Laut den Experten dürfte für einen weiteren Anstieg vor allem das fortgesetzte Interesse der Notenbanken entscheidend sein. Diese haben schon in den vergangenen Jahren massive Goldkäufe getätigt. Weiterhin sehen die Marktbeobachter Zinssenkungen in den USA als Treiber und erwarten zwei weitere Cuts durch die Fed im Verlauf des Jahres.
Wie geht es mit dem Goldpreis weiter?
Große Investmentbanken wie Goldman Sachs oder Wells Fargo erwarten Goldpreise deutlich über 5.000 US-Dollar zum Ende des Jahres.
Warum war der März ein schlechter Monat für Gold?
Angesichts der geopolitischen Spannungen rund um den Iran verlor der Goldpreis so stark wie seit 17 Jahren nicht mehr innerhalb eines Monats.