Nach einer heftigen Korrektur geht es mit dem Goldpreis schon wieder deutlich nach oben. Das treibt das Edelmetall jetzt an, und darum könnte die Marke von 5000 US-Dollar noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Der Goldpreis hat am Mittwoch die Marke von 5000 US-Dollar zurückerobert, und das, nachdem das Edelmetall zuletzt heftig korrigiert hatte. Die Hintergründe dieser Bewegung sind vor allem technischer Natur nach dem Abverkauf, doch viele Experten sind optimistisch, dass es jetzt weiter nach oben gehen kann.

Analysten optimistisch für den Goldpreis

J.P. Morgan äußerte sich beispielsweise kürzlich optimistisch. In einer aktuellen Analyse erklärte die US-Bank, dass sie bis Ende 2026 einen Goldpreis von rund 6300 Dollar für realistisch hält. Getrieben werde diese Erwartung vor allem durch eine anhaltend starke Nachfrage seitens der Zentralbanken, die ihre Währungsreserven weiter diversifizieren, sowie durch ein robustes Interesse von Investoren, die Gold nach wie vor als sicheren Hafen und Absicherung gegen geopolitische und wirtschaftliche Risiken betrachten.

Die Deutsche Bank hatte am Montag ihre Prognose bekräftigt, dass der Goldpreis im Lauf des Jahres bis auf 6000 US-Dollar pro Unze steigen kann. Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten den Goldpreis Ende des Jahres bei 5400 US-Dollar.

Auch die Prognosemärkte zeigen sich optimistisch. Auf Polymarket hat ein Goldpreis bei 5500 US-Dollar am 30. Juni die höchste implizite Wahrscheinlichkeit. Danach folgen 5700 US-Dollar und 6000 US-Dollar.

Wie geht es mit Silber weiter?

Dementsprechend dürfen Anleger trotz der aktuellen Korrektur beim Goldpreis zumindest verhalten optimistisch sein. Bei Silber, das zuletzt stark korrigiert hat, zeichnet sich aber ein etwas anderes Bild.

Wie es mit dem Edelmetall weitergehen kann, erfahren Sie in diesem Artikel: Silberpreis: Das spricht für ein Ende der Rallye und das für steigende Kurse