Der Bitcoin hat zuletzt Gold und Silber massiv underperformt, doch ein Experte ist sich sicher, dass es mit den Kursen bald wieder deutlich nach oben gehen könnte. Das steckt dahinter.

Aktuell zeigen sich viele Anleger sehr enttäuscht darüber, dass der Bitcoin gegenüber Gold und Silber eine Underperformance liefert. Tatsächlich befürchten sogar einige, dass Kryptowährungen in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Bloomberg-Analyst Eric Balchunas hält diese Sorge für massiv übertrieben.

Keine Panik bei Bitcoin

So schrieb er kürzlich auf X: „Die Panikmache der Bitcoin-Anhänger (und die übertriebene Begeisterung der Kritiker) erscheint mir sehr kurzsichtig, wenn man bedenkt, dass Bitcoin seit 2022 (kurz vor der ETF-Anmeldung von BlackRock) um 429 Prozent, Gold um 177 Prozent, Silber um 350 Prozent und der QQQ um 140 Prozent gestiegen ist. Anders ausgedrückt: Bitcoin hat 2023 und 2024 alles so deutlich übertroffen (was viele scheinbar vergessen), dass die anderen Anlageklassen selbst nach ihrem besten Jahr aller Zeiten und der damit einhergehenden Stagnation von Bitcoin noch immer nicht aufgeholt haben.“

Weiter führte er aus: „Meiner Meinung nach wurde die Erzählung von der ‚Institutionalisierung‘ viel zu schnell eingepreist, bevor sie überhaupt Realität wurde. Daher musste sie eine Pause einlegen, damit sich die tatsächliche Entwicklung an den Preis anpassen konnte.“

Laut Eric Balchunas gibt es also keinen Grund zur Panik und der Experte ist sich sicher, dass Bitcoin angesichts der hohen Staatsverschuldungen und der QE-Programme mittelfristig wieder steigen wird.

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Experte erwartet Aufholjagd

Nicht nur der Bloomberg-Analyst ist übrigens dieser Meinung. Tom Lee, Chefstratege von Fundstrat, betonte kürzlich auf CNBC ebenfalls die Chance auf eine Aufholjagd durch den Bitcoin.

Den Zeitpunkt für den Beginn des Anstiegs definierte er wie folgt: „Wenn Gold und Silber eine Pause einlegten, führte das damals wie in der Vergangenheit stets zu einem anschließenden Anstieg von Bitcoin und Ethereum.“

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.