Der Bitcoin steht aktuell im Kurs massiv unter Druck und neuen Details zufolge hat ein echter Top-Fonds nun deutlich Positionen bei der Kryptowährung abgebaut. Was steckt dahinter? Und könnte ein anderer Coin plötzlich der neue Favorit werden?

Während der Bitcoin weiter nach unten rauscht, zeigen die neuen 13F Filings des Harvard Stiftungsfonds, dass hier massiv Positionen an der Kryptowährung abgebaut worden sind. Erst im Q3 hatte das Vehikel, das zu den renommiertesten und erfolgreichsten ganz Amerikas gehört, noch deutliche Bestände aufgebaut – jetzt gab es eine überraschende Kehrtwende.

Top-Fonds verkauft plötzlich massiv Bitcoin

Konkret reduzierte die Harvard Management Company zum 31.12.2025 ihre Position um 21 Prozent auf 5.353.612 IBIT-Anteile (größter BTC-ETF in den USA von BlackRock). Nominell schrumpfte die Gesamtposition sogar um über 40 Prozent aufgrund des Kursverfalls beim Bitcoin.

Damit bleibt die Position dennoch der Top-Wert im öffentlich einsehbaren Portfolio des Stiftungsfonds, was allerdings nur einen Bruchteil des Gesamtvermögens ausmacht.

Zu den Gründen des Verkaufs lässt sich übrigens nur spekulieren, offizielle Informationen gibt es nicht. Einige Mutmaßungen vermuten unter anderem das Thema Quantencomputer hinter der Portfolioummstellung, denn anstatt Bitcoin hat der Top-Fonds eine neue Position bei einer anderen Kryptowährung eröffnet.

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Diese Kryptowährung könnte der neue Favorit werden

Konkret ist dabei die Rede von Ethereum. Die zweitgrößte aller Kryptowährungen, für die Quantencomputer und Co. – Stand jetzt – eine wesentlich kleinere Bedrohung darstellen, wurde vom Harvard-Fonds innerhalb eines ETF-Mantels in signifikantem Umfang gekauft.

Konkret betrug der Wert der ETF-Anteile am 31.12.2025 rund 87 Millionen US-Dollar.

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Hinweis auf Interessenkonflikte
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