ZEITGEIST

Digitale Aufsteiger - Den FAANGs auf den Fersen

Digitale Aufsteiger - Den FAANGs auf den Fersen

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14.12.2018 - 19:55
24.09.2018 10:03:09

Klein und stark - und immer kleiner und stärker. Nicht von Espresso ist die Rede, sondern von Computern. Und das hat Folgen für fast alle Lebensbereiche. Wenn man so will, auch für den Zeitgeist.

Wie viel Wucht Nullen und Einsen heutzutage entfalten, zeigt der Blick zurück: Auf haushohe Rechner, wie sie noch vor rund 50 Jahren in Unternehmen standen. Heute bieten Tablets oder Smartphones mehr Rechenleistung zu günstigeren Preisen. Computer sind damit allgegenwärtig, in Heizungsthermostaten oder in Smartphones. Die Generation Y ist zwar die erste, die mit diesem digitalen Überfluss aufgewachsen ist und in allen Lebensbereichen daraus schöpft. Aber inzwischen ist die gesamte Gesellschaft - vom "Millennial" bis hin zum "Silver Surfer" jenseits der 50 - online, der Zeitgeist binär. Ein Massenphänomen. Spielen in virtueller Realität? Klar! Einkaufen im Netz? Selbstverständlich. Bankgeschäfte? Ebenso. Ein technologischer Hebel des Archimedes, an dessen Ende wir als Kunden ziehen. Und für Anleger damit eine Spur legen, die sich quer durch die Wirtschaft zieht.



Der größte Bereich ist hier zweifelsohne das so genannte Omni-Channel-Shopping, der Einkaufsbummel auf allen Kanälen: Im Ladengeschäft stöbern, dort online bestellen und die Nachfragen zum Produkt etwa in einem unternehmenseigenen Chat loswerden. Offenbar ein Erlebnis mit Strahlkraft. Zahlen etwa aus China belegen, dass Shoppen zu einem Hobby geworden ist. Zumindest machten 77 Prozent der in einer Studie befragten Chinesen entsprechende Angaben.


Schuhe, gewiss. Auch Hosen und Bücher wechseln heute im Netz den Eigentümer wie früher an der Ladentheke. Auch das Luxus-Segment wird inzwischen online bedient. Aber eben auch vieles, was früher online nicht vorstellbar war: Etwa alles, was gesunde Ernährung ausmacht. Steigender Wohlstand der Weltbevölkerung bedeutet eben auch steigendes Interesse an organischen Nahrungsmitteln. Ein Markt, der durch die Digitalisierung quasi gewässert wird. Etwa, wenn gesunde Nahrung dank Kanälen wie Instagram als sexy dargestellt wird. Die Digitalisierung umfasst aber wie selbstverständlich auch Dienstleistung, ermöglicht professionelles Teilen. Übernachtungen etwa können auf Websites gebucht, zuvor Informationen gesammelt werden. Der Online-Reisemarkt, so zeigen Untersuchungen, soll 2020 820 Milliarden Dollar schwer sein, etwas über 700 Milliarden Euro. Weil er bequem ist und schnell. Online informieren, online buchen, online präsentieren - Trivago, Expedia, Instagram.

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Bildquelle: DuxX/Istockphoto

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