Der Kurs des DAX-Schwergewichts SAP nähert sich einer womöglich entscheidenden Marke. Das ist der ideale Zeitpunkt, um sich mit einem Call für bessere Zeiten zu positionieren. 

Das DAX-Schwergewicht SAP hat den deutschen Bluechip-Index in den vergangenen Monaten deutlich eingebremst. Gegenüber dem im ­Februar erreichten Allzeithoch hat der Wert um mehr als ein Viertel eingebüßt und auch eine negative 2025er-Performance von elf Prozent hingelegt.

Seit November zeigt sich nun eine Bodenbildung im Bereich der 200-Euro-­Marke, und die entscheidende Frage lautet, ob diese auch im neuen Jahr halten wird. Ist das nicht der Fall und kommt mit einem 15-Monats-Tief der Durchbruch nach unten, dann ist das Abwärtsziel klar zu formulieren: Um 175 Euro gibt es nicht nur ein markantes Zwischentief vom August 2024, dort ­befindet sich auch das erste bedeutende logarithmische (38,2-Prozent-)­Fibonacci-­Retracement der 2022/2025er-Aufwärtsbewegung. Und von unten nähert sich als zusätzlicher Stabilisator die derzeit um 165 Euro verlaufende 200-Wochen-Linie. Dieser langfristig bedeutende Gleitende Durchschnitt wurde seit dem Frühjahr 2023 nicht mehr unterschritten.

Gelingt 2026 die Wende?

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Das passiert, wen die Marke hält

Wo aber gäbe es die ersten frischen Kaufsignale für die SAP-Aktie? Positiv wäre zunächst der Ausbruch über den waagerechten Widerstand um 215 Euro. Würde das mit einem Siebenwochenhoch gelingen, könnte ein wichtiger mittelfristiger Abwärtstrend attackiert werden. Dieser entspringt am Juli-Hoch und verläuft zurzeit um 225 Euro. Wird dieser gebrochen, kann durchaus von einer vollendeten Bodenbildung gesprochen werden. Dann stünde zumindest ein Rebound zum fallenden 200-Tage-­Durchschnitt an, welcher zusammen mit dem Fünfmonatshoch um 238/244 Euro für robusten Widerstand sorgt.

So setzen Anleger auf den Turnaround bei SAP

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BO Data/small charts

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