Anlegern bietet sich jetzt die Chance, in 24 Monaten hohe Zinsen einzustreichen. Warum mit dieser Aktienanleihe auf Eon gleich zweimal satte acht Prozent pro Jahr drin sind - und wo die Unterschiede zu Tagesgeld und Festgeld liegen.
Mit der Aktienanleihe der HSBC auf Eon können Anleger jetzt in den kommenden 24 Monaten 8,0 Prozent Zinsen pro Jahr verdienen. Ohne Risiko ist das allerdings nicht. Und so funktioniert es:
Geniale Zins-Chance mit der Eon-Aktie
Bei einer Aktienanleihe erhalten Sparer und Anleger auf jeden Fall die Zinsen, außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent insolvent gehen sollte. Beim Produkt auf den Versorger Eon mit der WKN HM160P, das bis Anfang Januar 2028 läuft, sind Anlegern also gleich für zwei Jahre die nominell 8,0 Prozent pro Jahr so gut wie sicher. Ob man auch das investierte Kapital vollständig oder lediglich zum Teil wiederbekommt, darüber entscheidet der Kurs der Eon-Aktie.
Zwei Fälle müssen Investoren hier beachten: Liegt der Kurs der Eon-Aktie am Bewertungstag, dem 5. Januar 2028, auf oder über dem Basispreis von 16,88 Euro, dann erhalten Anleger ihr gesamtes Kapital zuzüglich den aufgelaufenen Zinsen zurück.
Sollte die Eon-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis liegen, so gilt Folgendes: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung", wie die HSBC selbst schreibt.
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Hohe Zinsen im Vergleich zum Tagesgeld und Festgeld
Doch lohnt sich diese Aktienanleihe für Anleger und Sparer wirklich und wo liegen die Unterschiede zum Tagesgeld oder Festgeld?
Wichtig: Eon hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Versorger gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Eon-Aktie bezieht.
Was Zinsjäger wissen müssen: Bei einer Aktienanleihe sollte man bedenken, dass damit keine Dividendenzahlung verbunden ist. Dies ist ein Nachteil gegenüber der Aktie. Dafür gibt es in der Regel höhere Zinsen als durch die Ausschüttung. Und: Der maximale Gewinn ist auf die Höhe der Zinszahlung begrenzt. Sollte die Eon-Aktie in den kommenden 24 Monaten über den so genannten Outperformance-Punkt steigen, so wäre das Direktinvestment in die Aktie die bessere Wahl gewesen. Der Vorteil der Aktienanleihe: Sie bietet die Zinsen auch als Sicherheitspuffer nach unten, denn sie werden ja in jedem Fall bezahlt. So machen Anleger mit der Aktienanleihe erst unterhalb der Verlustschwelle tatsächlich Minus. Outperformancepunkt und Verlustschwelle verändern sich laufend ein wenig, je nachdem, wo genau die Aktienanleihe notiert. Anleger können diese Daten hier aktuell nachlesen.
Insgesamt ist eine Aktienanleihe damit deutlich riskanter als Tagesgeld oder Festgeld, weil man beim Tagesgeld und Festgeld ja in der Regel keinen Verlust erleiden kann. Zudem ist man bei der Aktienanleihe den Schwankungen der Börse ausgesetzt. Allerdings sind die Zinsen hier viel höher. Anleger, die mehr Zinsen verdienen wollen, können eine Aktienanleihe also als Ergänzung zu Tagesgeld oder Festgeld sehen.
Und falls Ihnen die Aktienanleihe nicht gefallen sollte: Im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich finden Sie stets die optimalen Angebote.
Was für Anleger noch wichtig zu wissen ist
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.