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Derivate Depot: DAX-Anpassungen am Zweimonatstief

Derivate Depot: DAX-Anpassungen am Zweimonatstief
05.08.2019 13:48:22

Während der Long-Schein nahe am Maximalniveau notiert, wurde der Short-Schein ausgestoppt. In die hohe Volatilität hinein wagen wir nunmehr eine Inliner-Position. Von Stefan Mayriedl



Willkommen im August! Zwei Abwärtsgaps in Folge drückten den DAX zunächst nachhaltig unter die 12 000er-Marke und dann direkt erstmals nach zwei Monaten wieder an den 200-Tage-Durchschnitt. Im diesem Umfeld wurden aus dem Derivatedepot die DAX-Capped-Calls UY04DF ausgestoppt und die Gewinne mit den DAX-Capped-Put-Plus MF8P7U mitgenommen. Stattdessen nutzen wir die hohe Volatilität für den Aufbau einer Inliner-Position. Schauen wir uns zunächst die wichtigen Unterstützungen an.

Gegenüber dem Jahreshoch vom 4. Juli hat der DAX um mehr als 1000 Punkte verloren und auch das 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der Dezember-Juli-Aufwärtswelle unterschritten. Gibt es jetzt keine Stabilisierung an der Doppelunterstützung 11 620/11 640 Punkte aus 200-Tage-Linie und dem Viermonatstief vom Juni, dann besteht an der 50-Prozent-Fibonacci-Marke der Aufwärtsbewegung die nächste wichtige Stabilisierungsgelegenheit. Diese liegt bei 11 468 Punkten und unterhalb der 11 200er-Zone wäre die Aufwärtswelle unter Fibonacci-Aspekten beendet. Zunächst einmal ist der DAX aber zumindest auf Tagesbasis stark überverkauft, so dasss man sich eine baldige Stabilisierung gut vorstellen kann.



Wir sind daher zu 4,92 Euro in 225 DAX-Inliner HZ09BJ eingestiegen. Ein guter Verdoppler stellt sich ein, wenn der Index bis zum 17. Oktober in der Spanne 10.900 bis 12.700 Punkte bleibt. Der erste Stoppkurs wird bei 1,80 Euro platziert. Die nach dem Zweijahrestief beim Euro zum Yen unter Druck stehenden EUR/JPY-Inliner erhalten derweil einen ersten Stoppkurs bei 2,75 Euro.

Name DAX-Inliner
WKN HZ09BJ
Kaufkurs 4,92 €
Schwellen 10.900 Pkt. / 12.700 Pkt.
Stoppkurs 1,80 €


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.


Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

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Bildquelle: Reuters

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