Die neu entdeckte, offenbar hoch ansteckende Variante des Coronavirus sorgt an den Finanzmärkten für Unsicherheit. Weltweite umfangreiche Reisebeschränkungen und Lockdowns belasten die Wirtschaft. In Deutschland kommt es zunächst zu Einschränkungen bei den Kontakten. Doch es gibt auch Unternehmen, deren Geschäftsmodell davon profitiert. Der Versender von portionierten Lebensmitteln, die zuhause nur noch zubereitet werden müssen, könnte zusätzlichen Schub bekommen.

Noch Anfang des Monats verdarb Hellofresh den Investoren den Appetit mit einer deutlich reduzierter Wachstumsprognose für 2022. Die Berliner planen eine Verdoppelung der Investitionen im nächsten Jahr. Das belastet das Ergebnis. Beim bereinigten Ebitda wird die Spanne zwischen 500 und 580 Millionen Euro angepeilt, was in etwa auf Linie liegt mit dem für 2021 avisierten Ergebnis. Analysten hatten hier zunächst mit mehr gerechnet. Es wird allerdings auch eingeräumt, dass sich die Investitionen in die IT und in die Datenplattform langfristig auszahlen werden.

Nachdem die Hellofresh-Notiz zweimal an einem Ausbruch über das Allzeithoch gescheitert war, knickte der Aktienkurs ein. Mitte Dezember wurde der tiefste Stand seit Mai erreicht. Aktuell bildet der Kurs bei der Marke von 67 Euro einen Boden aus. Dort könnte der Startpunkt für eine technische Gegenbewegung liegen.

Der Kurs baut Momentum auf. Trading-orientierte Anleger setzten darauf mit dem Knock-out-Call. Der ausgewählte Schein läuft vier Mal schneller als der Aktienkurs. Um das eingesetzte Kapital vor hohen Verlusten zu schützen, unbedingt Stopp-Kurs beachten.



Name Hellofresh-Knock-out-Call
WKN PF4YVY
Aktueller Kurs 1,67 € / 1,68 €
Basispreis/K.o.-Schwelle 52,73 € / 52,73 €
Laufzeit endlos
Stoppkurs 1,29 €
Hebel 4,09
Abstand zum K.o. 23,7 %