Anleger und Sparer können jetzt für ein Jahr lang bis zu 11 Prozent mit der Commerzbank verdienen. Doch dabei handelt es sich weder um ein Tagesgeld noch um ein Festgeld. Wie das funktioniert und was man beachten sollte.

Denn mit der Aktienanleihe auf die Commerzbank mit der WKN HS4GVD können Anleger in den kommenden 12 Monaten bis zu 11 Prozent Zinsen verdienen. Dabei sind die Zinsen garantiert, solange der Emittent nicht pleite geht. Ob das Investment allerdings ein großer Erfolg, ein kleiner Erfolg oder gar kein Erfolg war, darüber entscheidet folgendes Kriterium:

Bis zu 11 Prozent mit der Commerzbank-Aktie verdienen

Denn über Erfolg oder Misserfolg entscheidet der Kurs der Commerzbank-Aktie am Bewertungstag (17.01.2025). Notiert der Kurs der Bank-Aktie an diesem Tag auf oder über dem Basispreis in Höhe von 9,00 Euro, so erhalten Anleger neben den Zinsen in Höhe von 11 Prozent auch das investierte Kapital vollständig zurück. Dabei haben Anleger hier aktuell sogar einen großen Sicherheitspuffer drin: Denn die Commerzbank-Aktie dürfte jetzt noch fast 16 Prozent fallen und hätte erst dann den Basispreis berührt. 

Sollte das Papier allerdings am Bewertungstag unter dem Basispreis von 9,00 Euro liegen, so gilt folgendes, wie der Emittent HSBC schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." 

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Doch wie riskant und lukrativ ist diese Aktienanleihe im Vergleich zum Festgeld und zum Tagesgeld?

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Commerzbank Aktie

Zinsen im Vergleich zum Festgeld und zum Tagesgeld

Wichtig: Die Zinsen zahlt weder die Commerzbank, noch handelt es sich hierbei um eine Unternehmensanleihe. Die Aktienanleihe wurde vom Emittent HSBC ausgegeben und bezieht sich lediglich auf die Commerzbank-Aktie.

Und natürlich ist diese Aktienanleihe deutlich riskanter als Tagesgeld oder Festgeld. Denn die Aktie schwankt ja und falls sie unter dem Basispreis am Bewertungstag liegt, so haben Anleger erstmal einen Verlust in den Büchern stehen, falls auch die Verlustschwelle gerissen wird. So ein Verlust kann beim Tagesgeld und beim Festgeld nicht passieren. Allerdings sind die Zinsen beim Tagesgeld und beim Festgeld auch deutlich geringer als die möglichen 11 Prozent bei der Commerzbank. Insofern eignet sich diese Aktienanleihe für Zins-Sammler, die auch ein gewisses Risiko eingehen möchten. Wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, der lässt die Finger von Aktienanleihen und findet im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich sicherere Alternativen. 

Wer allerdings hohe Zinsen verdienen möchte und davon ausgeht, dass die Commerzbank-Aktie eher seitwärts läuft oder wenn, dann nur geringfügig fällt, für den kann sich diese Aktienanleihe lohnen. 

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Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.