Zins-Langeweile? Nicht für gewiefte Sparer. Wer klug vorgeht, kann jetzt richtig hohe Prozente kassieren. Mit einem Produkt auf Deutsche Bank sichern sich Anleger bis zu 9,50 Prozent Zinsen für volle zwei Jahre. Für wen sich die Tagesgeld-Alternative lohnt.
Manche Zins-Angebote bei Tages- oder Festgeld sind ja nicht übel. Doch jetzt gibt es eine einfache und sichere Alternative, die Sparern satte Rendite bringt: Mit einer neuen Aktienanleihe auf die Deutsche Bank von HSBC fahren Anleger jetzt volle zwei Jahre nominelle Zinsen von bis zu 9,50 Prozent pro Jahr ein.
Wie sie sich bis 9,50 Prozent Zinsen für zwei Jahre sichern
Die Aktienanleihe mit der WKN HM6TX8 auf das größte deutsche Kreditinstitut zahlt die Zinsen auf jeden Fall, außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent geht.
Anleger müssen dabei Folgendes beachten: Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die Aktie der Deutschen Bank am Bewertungstag, dem 11. Juli 2028, auf oder über dem Basispreis von 22,80 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.
Allerdings müssen Anleger dies beachten: Notiert der Kurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und Deutsche Bank-Aktien ins Depot. Hier sind es ganz konkret 43 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,8596 mal Kurs am Bewertungstag.
Hier geht es direkt zum neuen Produkt von HSBC
Doch wie ist diese Aktienanleihe im Vergleich zum Tagesgeld einzuordnen?
Für wen lohnen sich die hohen Zinsen mit Deutsche Bank?
Wichtig: Die Deutsche Bank hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Frankfurter Bankhaus gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Deutsche Bank-Aktie bezieht.
Eine Aktienanleihe als Alternative zu Tages- oder Festgeld kann sich richtig lohnen. Jedoch müssen Anleger beachten, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist. Denn anders als auf dem Tagesgeldkonto können sie auch einen Verlust einfahren, falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert und der Puffer durch die Zinszahlungen aufgebraucht wird.
Allerdings spricht bei diesem Produkt fundamental einiges dagegen: Die Aktie der Deutschen Bank hat sich zuletzt stabil und gut entwickelt, denn die Jahre, in denen die Frankfurter Verluste schrieben, liegen inzwischen lange zurück. Das Bankhaus gilt inzwischen als eines der besten in Europa. Die Deutsche Bank verfügt über eine Top-Marktposition, ein Spitzenmanagement und erzielte zuletzt Rekordgewinne. Gut möglich, dass die Aktie nach ihrem starkem Lauf der vergangenen Monate nicht mehr so deutlich zulegen kann. Doch gerade bei einer Seitwärtsbewegung des Kurses sind Anleger mit einer Aktienanleihe sehr gut aufgestellt.
Auf der anderen Seite fallen die Zinsen bei der Aktienanleihe mit 9,50 Prozent pro Jahr deutlich höher aus als bei allen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für volle zwei Jahre festgeschrieben, was man auf dem Tagesgeldkonto meist nicht hat. Im Gegensatz zu einem Aktionär muss der Anleger bei der Aktienanleihe allerdings auf die Dividende verzichten und der Gewinn ist auf die Höhe der Zinsen nach zwei Jahren begrenzt.
Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das höhere Risiko eingehen. Wer stattdessen doch lieber auf herkömmliches Tagesgeld und Festgeld-Angebote setzen möchte, der schaut sich im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich um.
Weitere wichtige Info für Anleger
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.