Der Umsatz erhöhte sich in den drei Monaten bis Ende November um etwa zehn Prozent auf rund 10,3 Milliarden Dollar, wie Nike am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Unternehmen aus dem Bundesstaat Oregon versucht verstärkt, Konkurrenten wie Adidas und Vans Marktanteile abzujagen. Dafür setzt Nike auf mehr Werbung mit Sport-Prominenz und rund um Großereignisse.

Zudem werden immer schneller neue Sneaker-Modelle auf den Markt gebracht. Verkauft werden die Turnschuhe zum Teil exklusiv über eine eigene Nike-App, mit der das Unternehmen der Konkurrenz auch in der Heimat USA Paroli bieten will. Doch gerade auf diesem größten Nike-Markt verlangsamte sich im Berichtsquartal das Umsatzwachstum. Adidas, weltweit die Nummer zwei, ist Nike hier besonders auf den Fersen und konnte dem großen Konkurrenten zuletzt Marktanteile abluchsen.

Auf dem Zukunftsmarkt China wurde die erst kürzlich gestartete Nike-App für den schnellen Schuhverkauf bereits eine Million Mal heruntergeladen, wie der scheidende Konzernschef Mark Parker am Donnerstag sagte. Parker gibt im neuen Jahr die Unternehmensleitung an John Donahoe ab, der zuvor Chef des Online-Marktplatzes eBay und des Cloud-Anbieters ServiceNow war.

rtr