Am Donnerstag kommt es aufgrund dieser Nachrichten zu Jubel an den Börsen. Wird die Rallye neu entfacht? Das spricht jetzt dafür, dass es weiter nach oben geht.
Die Rallye an den Börsen ist zuletzt etwas ins Stocken geraten. Doch die am Donnerstag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten könnten für neuen Schwung und eine Änderung der US-Zinspolitik sorgen.
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Diese Zahlen könnten die Rallye an der Börse neu entfachen
Denn die Beschäftigtenzahl in den Vereinigten Staaten war im Juni viel schwächer als erwartet gestiegen, was wegen der Zinsperspektive nach dem Geschmack der Anleger ist. "Die Fed dürfte die Daten als Bestätigung sehen, die Leitzinsen trotz deutlich erhöhter Inflation bis auf Weiteres unverändert zu halten", meint der Chefvolkswirt Johannes Mayr von Eyb & Wallwitz.
Angesichts zuletzt auch schwächer als erwarteter Inflationsdaten könnte an der Börse nun die Hoffnung aufkommen, dass die Fed von ihren Zinserhöhungsplänen abrückt. Die Notenbank unter der Leitung von Kevin Warsh hat ein Doppelmandat, das sich auf den Arbeitsmarkt und die Inflation fokussiert. Sinkt die Teuerung und die Beschäftigungszahlen schwächeln, gibt es wenig Grund, die Zinsen anzuheben, sondern eher zu senken.
Dies zeigt sich auch in den Futures auf die weitere Leitzinsentwicklung in den USA. Während am 1. Juli die Wahrscheinlichkeit laut Fed Watch Tool für keine Zinsanhebung bis zum Ende des Jahres bei 16 Prozent lag, ist sie nun auf 24 Prozent angesprungen. Das Szenario mit der besten Chance bleibt allerdings eine Anhebung (42 Prozent).
Gute Zahlen für einen guten Juli
Angesichts der Arbeitsmarktdaten kommt also etwas Euphorie auf und diese passt in das ohnehin saisonal positive Bild im Juli. Denn tatsächlich ist der Monat einer der stärksten an den Märkten mit einer mittleren Rendite im S&P 500 von 1,7 Prozent.
Doch tatsächlich sind nicht alle Experten so optimistisch, was die weitere Entwicklung der Kurse angeht, vor allem angesichts der hohen Bewertungen. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich die Arbeitslosigkeit in den USA entwickelt?
In den USA ist die Arbeitslosigkeit im Juni überraschend etwas gesunken. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen unveränderten Wert von 4,3 Prozent erwartet.
Warum spricht eine niedrigere Arbeitslosigkeit gegen Zinserhöhungen?
Angesichts zuletzt auch schwächer als erwarteter Inflationsdaten könnte an der Börse nun die Hoffnung aufkommen, dass die Fed von ihren Zinserhöhungsplänen abrückt. Die Notenbank unter der Leitung von Kevin Warsh hat ein Doppelmandat, das sich auf den Arbeitsmarkt und die Inflation fokussiert. Sinkt die Teuerung und die Beschäftigungszahlen steigen, gibt es wenig Grund, die Zinsen anzuheben.
Was ist der mittlere Return der Börse im Juli?
Tatsächlich ist der Monat einer der stärksten an den Märkten mit einer mittleren Rendite im S&P 500 von 1,7 Prozent.