Clevere Anleger sichern sich jetzt hohe Zinsen mit der Aktie des größten deutschen Chemiekonzerns BASF. Warum mit dem DAX-Wert gleich zwei Jahre lang 9,00 Prozent drin sind - und für wen sich die Prozente lohnen.
Zwar senkt die EZB die Leitzinsen derzeit nicht mehr. Doch Zinsen bei Tagesgeld und Festgeld sind nicht üppig, wer mehr Prozente will, muss woanders nach lukrativen Anlagen Ausschau halten. Mit einem neuen Produkt auf BASF sind nominell 9,0 Prozent drin – und das gleich zwei Jahre lang.
Doppelt 9,0 Prozent mit BASF kassieren
Denn die Aktienanleihe auf BASF von der HSBC mit der WKN HM1VTR bietet jetzt ganz neu 9,0 Prozent Zinsen pro Jahr bis zum 28. Januar 2028. Damit erhalten Anleger deutlich mehr Rendite als mit herkömmlichem Tagesgeld und Festgeld.
Dabei sind die hohen Zinsen bei der Aktienanleihe garantiert, außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent insolvent ginge. Ansonsten erhalten Anleger immer die hohen Zinsen. Zu bedenken sind dabei zwei Szenarien: Notiert die BASF-Aktie am Bewertungstag (28. Januar 2028) auf oder über dem Basispreis von 43,61 Euro, so erhalten Anleger neben den Zinsen auch den vollständigen investierten Betrag zurück.
Notiert die BASF-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gibt es zwar auch die Zinsen, doch dann gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." Ganz konkret gibt es dann 22 BASF-Aktien ins Depot plus einen Rest von 0,9305 mal BASF-Kurs am Bewertungstag in bar.
Hier geht es direkt zum neuen Produkt der HSBC
Hohe Zinsen mit BASF: Für wen es sich lohnt
Wichtig: Der Chemiekonzern hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht von BASF gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der BASF-Aktie bezieht.
Wichtig ist es für Anleger, noch Folgendes zu wissen: Wer auf die Aktienanleihe setzt, der kauft nicht die Aktie und erhält dementsprechend auch keine Dividende. Dafür gibt es die garantierten Zinsen. Und die sorgen dafür, dass die Aktie sogar etwas fallen kann, bevor es zu einem Verlust kommt. Denn bis zur Verlustschwelle puffern die Zinsen Kursverluste ab. Allerdings bestimmen die Zinsen auch den Maximalgewinn. Sollte die Aktie über den Outperformance-Punkt hinaus steigen, so profitieren Anleger mit diesem Produkt nicht mehr.
Die Aktienanleihe eignet sich also vor allem für Anleger, die eher von einem Seitwärtstrend oder einem leichten Abwärtstrend der BASF-Aktie in den kommenden Monaten rechnen. Anleger, die auf die Aktienanleihe setzen, kassieren dabei mit dem Chemiekonzern hohe Zinsen und bekommen im ungünstigen Fall zusätzlich die BASF-Aktien ins Depot gebucht. Das wäre kein Beinbruch, die BASF gilt durchaus als möglicher Turnaround-Kandidat.
Wer dennoch lieber auf herkömmliche Zinsen setzt, der schaut jetzt im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich vorbei.
Und das sollten Anleger außerdem wissen
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.