FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf haben am Montagabend wegen eines verhaltenen Ausblicks auf das laufende Jahr kräftig nachgegeben. Das im Dax notierte Papier fiel auf der Handelsplattform Tradegate nach Bekanntgabe der Ziele um bis zu knapp acht Prozent.

Damit ist der jüngste Erholungsversuch der Aktie, innerhalb dessen das Papier von Kursen unter 90 bis auf 110 Euro geklettert war, beendet. Die Beiersdorf-Anteile gehörten in den vergangenen zwölf Monaten zu den schwächsten deutschen Standardwerten.

Bis zum Xetra-Schluss am Montag sank der Börsenwert des Unternehmens seit Ende Februar 2025 um rund ein Fünftel auf gut 25 Milliarden Euro. Seit Mai 2024, als die Aktie ihr Rekordhoch von fast 150 Euro erreicht hatte, gab der Kurs fast 30 Prozent nach.

Beiersdorf rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. 2026 sei von einem "flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatz" und einer operativen Umsatzrendite gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereffekte "leicht unter" dem Vorjahresniveau auszugehen, teilte der Konzern am Montagabend mit.

2025 lag das organische Umsatzwachstum bei 2,4 Prozent mit einer operativen Umsatzrendite von 14 Prozent. Der Konzern kündigte zudem an, weitere Aktien zurückkaufen zu wollen. Das half dem Kurs nicht./zb/jha/

Quelle: dpa-Afx