FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Dürr
Dürr übertraf beim Nettogewinn im vergangenen Jahr das obere Ende der eigenen Zielspanne. Auch bei der operativen Gewinnmarge schnitt das Unternehmen besser als angepeilt. Der Auftragseingang lag im Rahmen der Planungen. Beim Umsatz blieb der Hersteller von Fahrzeug-Lackieranlagen hingegen knapp unter dem Zielkorridor.
Analyst Philippe Lorrain von Bernstein Research sprach von insgesamt starken Eckdaten, auch wenn der Umsatz seine Prognose und die Konsensschätzung verfehlt habe. Er erinnerte zudem daran, dass Dürr bereits vor Weihnachten seine Prognose für den freien Barmittelzufluss angehoben hatte.
Der unerwartet hohe Nachsteuergewinn 2025 dürfte vor allem auf einen höheren Buchwert aus dem Verkauf des Umwelttechnikgeschäfts zurückzuführen sein, vermutete Deutsche-Bank-Experte Nikita Papaccio. Das starke operative Geschäft habe sich ebenfalls unterstützend ausgewirkt.
Für Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research bestätigten die Resultate des Maschinenbauers seinen positiven Blick auf die Aktie. Thomas Wissler von MWB Research lobte vor allem den starken Nettogewinn und konstatierte ein insgesamt solides operatives Geschäft. Der erwirtschaftete Cashflow sei es ebenfalls stark gewesen./edh/ag/mis
Quelle: dpa-Afx