FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien der Lufthansa
Belastet wurde das Branchenumfeld von der Furcht vor einer erneuten Eskalation des Iran-Kriegs. Die Töne zwischen dem Iran und den USA werden wieder schärfer und dies treibt die Ölpreise weiter nach oben. Das bereitet gerade Fluggesellschaften wegen der verteuerten Treibstoffe große Sorgen. Die Unsicherheiten führten am Montag auch dazu, dass sich der irische Billigflieger Ryanair
Experten von JPMorgan und Bernstein Research gehen davon aus, dass nach den Nachrichten bei Ryanair mit sinkenden Analystenerwartungen zu rechnen ist. Die Titel des Billigfliegers büßten in Dublin mehr als drei Prozent ein. Sie erreichten ein Tief seit mehr als einem Jahr. An der Londoner Börse fielen im Ryanair-Sog auch Easyjet
Was die Anteile der Kühne Holding an der Lufthansa betrifft, wurde auf einen Artikel der "Neuen Zürcher Zeitung" verwiesen. Darin schließt Verwaltungsratspräsident Karl Gernandt den Erwerb weiterer Aktien innerhalb der nächsten zwölf Monate nicht aus. Ein Händler sah darin aber keine Überraschung. Die aktuell 20 Prozent große Beteiligung diene der Umsetzung strategischer Ziele, hieß es. Die Holding ist bereits größter Einzelaktionär der Lufthansa./tih/bek/jha/
Quelle: dpa-Afx