FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien des schwächsten Dax-Werts des laufenden Jahres, SAP , haben am Montag ihre Bodenbildung fortgesetzt. Mit plus 2 Prozent gehören sie zu den besten Werten im steigenden Leitindex. Das Jahresminus für 2026 beträgt bei den Papieren der Walldorfer aber immer noch gut 28 Prozent. Ihre Schwäche begann bereits vor mehr als einem Jahr nach dem Rekord im Februar 2025 bei 283,50 Euro. Im April 2026 erreichten sie mit 137,54 Euro den vorläufigen Tiefpunkt.

Wie der gesamte Softwaresektor leidet auch der Branchenprimus unter Verdrängungssorgen durch Künstliche Intelligenz. Die Risiken werden von den Anlegern deutlich höher gehängt als mögliche Chancen durch KI. Umso gespannter warten die Experten auf die diesjährige Entwicklerkonkurrenz Sapphire, die ab dem 11. März in verschiedenen Veranstaltungen bis zum 21. Mai geht.

Sie biete dem Softwarekonzern die Möglichkeit, die Anleger davon zu überzeugen, dass im Bereich KI die richtigen Schritte unternommen werden, schrieb Barclays-Analyst Sven Merkt in seinem Ausblick. Jüngst haben sie KI-Sorgen nach konstruktiven Signalen aus der Branche bereits etwas nachgelassen.

Auch die Aktien des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek legten zum Start in die neue Woche etwas zu. Mit fast einem Drittel Minus im Jahr 2026 gehören sie aber weiter zu den schwächsten MDax-Werten ./ag/mis

Quelle: dpa-Afx