ZÜRICH (dpa-AFX) - Die neuen Zolldrohungen des US-Präsidenten Donald Trump sorgen für Verstimmung an den Finanzmärkten. Für die Pharmabranche rechnet der Chef von Novartis , Vasant Narasimhan, vorerst aber nicht mit neuen Einschränkungen, wie er am Dienstag CNBC anlässlich des WEF in Davos sagte. "Wir haben ein Abkommen mit den USA, das uns vor neuen Zöllen schützt, denke ich", sagte er dem Sender. Zudem verfüge man über genügend Kapazitäten in den USA, um in dem Land selbst zu produzieren.

Gleichzeitig adressierte Narasimhan die Diskussion um Medikamentenpreise und Innovationen. Es brauche "Antworten und Maßnahmen" der europäischen Regierungen und Behörden, um mehr Sicherheit in Sachen Medikamentenpreise zu erhalten und um den "Wert von Innovationen" zu reflektieren. "Ich fürchte aber, dass wir zuerst eine Krise brauchen, bevor wir Antworten erhalten", sagte er weiter. Mittlerweile sei es so, dass etwa China momentan viel mehr in Forschung und Innovation im Biopharmasektor investiere als Europa./sta/ra/AWP/jha

Quelle: dpa-Afx