^ Original-Research: Fabasoft AG - von Montega AG
16.02.2026 / 13:36 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
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Einstufung von Montega AG zu Fabasoft AG
Unternehmen: Fabasoft AG ISIN: AT0000785407
Anlass der Studie: Update Empfehlung: Kaufen seit: 16.02.2026 Kursziel: 26,00 EUR Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten Letzte Ratingänderung: - Analyst: Kai Kindermann
Q3 25/26: Wachstumsimpulse bleiben aus
Fabasoft hat am 13.02. die Zahlen für das dritte Quartal 2025/26 veröffentlicht, die aufgrund schwacher einmaliger Lizenzerlöse unter den Erwartungen lagen.
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SaaS-Wechsel und verzögerte Projektstarts belasten Top-Line: Im Jahresvergleich fehlen insbesondere Einmallizenzen, die in den Vorjahren noch einen deutlichen Umsatzbeitrag im Q3 lieferten (Q3/24 und Q3/25: jeweils 1,7 Mio. EUR). Der strategische Wandel von einmaligen zu wiederkehrenden Umsätzen vollzieht sich nun schneller als von uns erwartet und treibt dabei die erneut starken wiederkehrenden Umsätze (+5,5% qoq, +16,4% yoy), die ebenfalls von Neukundenabschlüssen profitierten. Eine insgesamt stärkere Umsatzdynamik wurde jedoch durch fehlende Budgets bei öffentlichen und privaten Kunden gebremst, sodass sich die Topline nach noch leichtem Wachstum in den Vorquartalen (Q1: +3,7%; Q2: +1,6%) nun ins Negative kehrte (-2,2% yoy). Mehrere eingeplante Projekte starteten weder im Q3 noch im Q4. Für FY/27 ist die Pipeline zwar gut gefüllt, die Visibilität hinsichtlich Budgetverfügbarkeit und tatsächlicher Umsetzung bleibt jedoch begrenzt. Zu den Projekten zählt insbesondere die Migration der Referenzarchitektur auf ein 'Mixed"-System mit dem Mindbreeze AI-Core, die perspektivisch auch die im Q3 schwächeren Professional Services-Umsätze stützen dürfte.
Ergebnis spiegelt fehlende Lizenzerlöse wider: Der Wegfall der hochmargigen Lizenzumsätze schlägt unmittelbar auf das Ergebnis durch. Operativ zeigt sich Fabasoft jedoch kostendiszipliniert: Die Mitarbeiterzahl (+0,8% yoy) und die Personalkosten (+1,7% yoy) blieben stabil. Belastend wirkten hingegen gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen (sbA), die sich auf 3,9 Mio. EUR erhöhten (Q3 24/25: 3,1 Mio. EUR). Treiber waren hier vor allem Marketingausgaben für Rebranding-Kampagnen sowie Kosten für die interne ERP-Umstellung auf S/4HANA.
Datensouveränität als Burggraben gegenüber KI-Alternativen: Im Rahmen des Earnings Calls adressierte das Management aktuelle Investorenbedenken bezüglich der Disruption durch generelle KI-Modelle. Fabasoft positioniert sich hier als europäischer Anbieter, der es Kunden ermöglicht, sensible Daten in der eigenen Umgebung oder in den sicheren Rechenzentren von Fabasoft zu verwalten, ohne diese an externe Modelle weiterzugeben.
Fazit: Das laufende Geschäftsjahr ist stark durch externe Budgetrestriktionen und verlängerte Sales-Cycles geprägt. Sobald sich politische Maßnahmen wie das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur in den konkreten Budgets widerspiegeln, sollte das Unternehmen auch wieder höhere Wachstumsraten vorweisen können. Wir bestätigen unser 'Kaufen'-Rating und das Kursziel von 26,00 EUR.
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++
Über Montega:
Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren. Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission: Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter, Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im Nebenwertebereich auf der anderen Seite.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=7334678e9c46d92005415e0681e4b872
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Quelle: dpa-Afx