BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Dürr
Auch bei der Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten von 5,6 Prozent schnitt das Unternehmen etwas besser ab als mit 4,5 bis 5,5 Prozent angepeilt. Der Auftragseingang betrug knapp 3,9 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Planungen.
Nach Einschätzung von Analyst Philippe Lorrain vom US-Analysehaus Bernstein Research übertraf Dürr die Erwartungen beim Auftragseingang und bereinigten operativen Ergebnis. Er sprach von starken Zahlen, auch wenn der Umsatz seine und auch die Konsensschätzung verfehlt habe.
Beim Umsatz blieb Dürr mit 4,17 Milliarden Euro knapp unter dem Zielkorridor von 4,2 bis 4,6 Milliarden. Hier hatte das Management zuletzt das untere Ende erwartet. Beim freien Mittelzufluss dürfte nun der obere Bereich der anvisierten Spanne von 100 bis 200 Millionen Euro erreicht werden.
Zudem sollte die Nettofinanzverschuldung am unteren Ende der zuletzt reduzierten Spanne von minus 75 bis minus 175 Millionen Euro liegen, teilte Dürr weiter mit. Hier profitiert das Unternehmen von dem Erlös aus dem Verkauf eines Großteils seiner Umwelttechnik, zumal die Steuern aus dieser Transaktion erst 2026 gezahlt werden müssen. Dürr hatte Ende Juni mitgeteilt, drei Viertel des Umwelttechnikgeschäfts für rund 250 Millionen Euro an den US-Finanzinvestor Stellex zu verkaufen.
Weitere Details will Dürr wie geplant am 5. März nennen und den Geschäftsbericht am 26. März veröffentlichen./mne/men/err/jha/
Quelle: dpa-Afx