HAMBURG (dpa-AFX) - Die Optikerkette Fielmann
Der Umsatz soll 2026 um fünf bis sieben Prozent auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro wachsen. Dabei setzt Fielmann auf eine beschleunigte Expansion und die Einführung von KI-gestützter Refraktions-Technologie in Europa zur Bestimmung von Fehlsichtigkeit, hinzu komme eine deutlich erweiterte Verfügbarkeit von Sehtests in den USA.
Im ersten Quartal legte der Umsatz um 1,3 Prozent auf 613 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ebitda verharrte mit 149 Millionen Euro fast auf dem Vorjahresniveau. Dabei machten Fielmann extreme Wetterereignisse sowohl in Europa als auch im Norden der USA zu schaffen, die zeitweise sogar Schließungen von Niederlassungen erforderlich machten.
Am Markt wurden die Zahlen und der Ausblick mit Enttäuschung aufgenommen. Volker Bosse von der Baader Bank bezeichnete die Prognose als "schwach". Das erwartete bereinigte Ebitda liege deutlich unter seiner Schätzung von 627 Millionen Euro und auch unter dem Marktkonsens. Die eher zurückhaltenden Entwicklung im ersten Quartal habe hingegen seine eigenen - niedrigen - Erwartungen getroffen, so Bosse. Die im Kleinwertesegment SDax notierte Aktie gab um fast vier Prozent nach./nas/mis/jha/
Quelle: dpa-Afx