PARIS (dpa-AFX) - Die Großbank Societe Generale
Die Aktie verlor am Nachmittag dennoch 1,6 Prozent. Marktteilnehmer nannten das enttäuschende Handelsgeschäft als Begründung. Im vierten Quartal war der Umsatz im Aktienhandel um 5,3 Prozent geschrumpft. Bei Währungen und Rententiteln lag es sogar bei 13 Prozent. Analysten hatten jeweils mit Wachstum gerechnet.
Die Dividende soll von 1,09 auf 1,61 Euro je Aktie steigen. Zudem kündigte Societe Generale Aktienrückkäufe von knapp 1,5 Milliarden Euro an. Im vergangenen Jahr hatte das Bankhaus bereits zwei Programme mit einem Volumen von je einer Milliarde Euro aufgelegt. Bankchef Slawomir Krupa stellte in Aussicht, die Aktionärsrendite 2026 noch steigern zu wollen. Zudem kündigte er an, eine Eigenkapitalrendite von über 10 Prozent zu erreichen. 2025 lag sie bei 10,2 Prozent.
Weiterhin teilte das Geldhaus mit, den Vertrag von Chef Krupa für vier Jahre ab 2027 verlängert zu haben. Der Manager hat das Ruder im Mai 2023 übernommen und legt den Fokus seitdem verstärkt auf Kostenkontrolle. So wurden etwa das Privatkundengeschäft in Großbritannien und der Schweiz verkauft, sowie bereits Hunderte Stellen gestrichen. Bis Ende 2027 sollen im Heimatmarkt Frankreich zudem 1.800 Jobs wegfallen./lew/men/stk/he
Quelle: dpa-Afx