Die Aktie von Bayer zieht am Mittwoch deutlich an und befindet sich mehr als sechs Prozent im Plus. Das lässt den DAX-Konzern jetzt deutlich anziehen und diese Chancen bieten sich jetzt noch für Investoren.
Die Aktien von Bayer haben am Mittwoch erstmals seit Herbst 2023 wieder mehr als 40 Euro gekostet und damit ihr Jahresplus 2026 auf 10 Prozent ausgebaut.
Aktie von Bayer zieht deutlich an
Hintergrund: Der Dax-Konzern sieht die Pharmasparte wegen des Erfolgs noch junger Medikamente und geplanter Verkaufsstarts neuer Arzneien 2027 wieder auf Wachstumskurs.
"Wir haben jetzt fünf große Blockbuster-Kandidaten", sagte der Sparten-Chef Stefan Oelrich im Zuge der Healthcare-Konferenz von JPMorgan der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. In den kommenden Jahren bis in die 2030er Jahre hinein erwartet der Manager auch daher "extrem gutes" Wachstum.
Bayer kann sich außerdem Hoffnung auf ein günstiges Grundsatzurteil des höchsten US-Gerichts im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter machen, seit der sogenannte Solicitor General - eine Art Generalanwalt der US-Regierung - den Antrag des Konzerns auf Prüfung eines Falls durch den US Supreme Court unterstützt hatte. Es geht um die Frage, ob Bundesrecht zu Warnhinweisen beim Glyphosat-Verkauf über dem Recht von Bundesstaaten steht.
Noch mehr Potenzial möglich
Gleichzeitig schafft der Ausbruch am Mittwoch über die Marke von 40 Euro möglicherweise weiteres Potenzial für die Aktien von Bayer. So konnte das Abverkaufs-Gap aus dem November 2023 geschlossen werden, was allgemein als bullisches Signal gilt.
Gelingt den Papieren nun auch ein Anstieg über die Marke von 42 Euro, könnte charttechnisch Luft für eine Rallye bis über 50 Euro vorhanden sein.
Gleichzeitig sind die Analysten aber nicht sehr optimistisch für Bayer und prognostizieren, dass die Aktie bereits zu gut gelaufen ist. Vom aktuellen Niveau sehen sie im Konsens eine Downside von 11,5 Prozent.
Enthält Material von dpa-AFX
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.