Die Aktie von BASF gerät am Freitag wegen einer negativen Studie der US-Investmentbank J.P. Morgan unter Druck. Die Experten raten zum Verkauf. Doch könnte diese Entscheidung ein Fehler sein.

Am Freitag steht die gesamte deutsche Chemiebranche stark unter Druck. Unter anderem erwischt es auch den Primus BASF. Auslöser ist hier vor allem eine negative Studie der US-Investmentbank J.P. Morgan.

BASF-Aktie verkaufen, sagt J.P. Morgan

Konkret hat die US-Bank das Kursziel für BASF von 36 auf 40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Dies ist ein zum „Verkaufen“ äquivalentes Rating.

"Der Branchen-Blues kehrt wohl zurück", schrieb Chetan Udeshi am Donnerstag nach seiner Analyse des europäischen Chemiesektors. Die Länge des Nahost-Kriegs bleibe zwar schwer einzuschätzen. Jüngste Daten hätten aber bereits gezeigt, dass der kurzfristige Rückenwind durch seine Verwerfungen schwächer ausfallen dürfte als gedacht und wohl auch bereits abflache.

Die Anleger dürften also das zweite Quartal nicht allzu hoch hängen, denn ein schwaches zweites Halbjahr und auch 2027 rückten die strukturellen Probleme der Branche wieder in den Fokus: immense Überkapazitäten und immer stärkere Konkurrenz bei Spezialprodukten aus China und dem Rest Asiens. Den Aktien von BASF drückte Udeshi bereits mit Blick auf den Bericht über das zweite Quartal im Juli den Stempel "Negative Catalyst Watch" auf.

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BASF-Aktie verkaufen: Ein Fehler?

Doch trotz der negativen Einschätzung von J.P. Morgan könnte es jetzt vielleicht nicht die beste Idee sein, die Aktien von BASF zu verkaufen.

Warum das so ist, erfahren Sie in der BÖRSE ONLINE-Ausgabe 19/26 in der es eine detaillierte Analyse unserer Experten zur Aktie von BASF gibt.

Hier die Analyse lesen

BASF (WKN: BASF11)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Was sagen die Analysten zur Aktie von BASF?

Die Analysten raten im Konsens zum Halten der BASF-Aktie und sehen eine Upside von 4 Prozent.

Warum fällt die Aktie von BASF?

Die Aktie von BASF fällt am Freitag nach einer negativen Studie der US-Investmentbank J.P. Morgan.

Warum rät J.P. Morgan zum Verkauf von BASF-Aktien?

"Der Branchen-Blues kehrt wohl zurück", schrieb Chetan Udeshi am Donnerstag nach seiner Analyse des europäischen Chemiesektors. Die Länge des Nahost-Kriegs bleibe zwar schwer einzuschätzen. Jüngste Daten hätten aber bereits gezeigt, dass der kurzfristige Rückenwind durch seine Verwerfungen schwächer ausfallen dürfte als gedacht und wohl auch bereits abflache.

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