Der Autobauer verdiente im vergangenen Jahr vor allem wegen der Schwäche bei der Pkw-Tochter Mercedes-Benz operativ rund 22 Prozent weniger und kürzt die Dividende. "Daimler lieferte damit nicht die Zahlen, die die Börse sehen und hören will", sagte Marktexperte Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader.
Auch Analysten äußerten sich kritisch. "Daimler braucht dringend Effizienzprogramme, wenn es bis 2021 wieder im Bereich der Zielrenditen liegen möchte", sagte Analyst Arndt Ellinghorst von Evercore ISI. Der Rückenwind aus der Erneuerung der Modellpalette lasse nach, stellte Marc-Rene Tonn von M.M. Warburg fest. Weiter hoch seien aber die Ausgaben für das autonome Fahren und Elektromobilität. Hinzu kämen Währungsbelastungen und negative Auswirkungen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China auf die Autobranche.
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