Weil die meisten der Unternehmen für 2014 mehr Umsatz und Gewinn erwarten und ihre Schulden abbauen wollen, werden sie in der Bilanz der Deutschen Beteiligungs-AG (DBAG) auch mit einem höheren Wert angesetzt. Das trieb den Überschuss im ersten Quartal 2013/14 (per Ende Oktober) auf 12,4 (Vorjahreszeitraum: 7,5) Millionen Euro nach oben, wie die DBAG am Freitag mitteilte. Vor allem die erst kürzlich dazugekauften Unternehmen hätten dazu beigetragen. Aber auch die Beteiligung am Holzverarbeitungsmaschinen-Bauer Homag sei an der Börse noch einmal mehr wert geworden.

Das Eigenkapital je Aktie sei per Ende Januar um 89 Cent auf 21,25 Euro gestiegen, teilte die DBAG mit. Die DBAG-Aktie kostet an der Börse 21,59 Euro. Größter DBAG-Aktionär ist der Drogerie-Unternehmer Dirk Roßmann mit 25 Prozent.

Für das Gesamtjahr bleibt die DBAG dennoch zurückhaltend. Das Ergebnis des ersten Quartals lasse sich nicht einfach hochrechnen. Der Gewinn werde 2013/14 deutlich unter dem von 2012/13 liegen, als die DBAG vor allem wegen des Kursanstiegs bei Homag 32,3 Millionen Euro ausgewiesen hatte.

Reuters