* BREXIT/OPPOSITION: Im Streit über ihren Brexit-Kurs hat die britische Premierministerin Theresa May einen Kompromiss-Vorstoß der Opposition zurückgewiesen. Sie erteilte der zentralen Forderung von Labour-Chef Jeremy Corbyn nach einer dauerhaften Zollunion mit der EU eine Absage. Corbyn hatte May insgesamt fünf Bedingungen gestellt und im Gegenzug Unterstützung im Parlament signalisiert.

* ADIDAS-Chef Kasper Rorsted stellt für 2018 die höchste operative Marge in der Geschichte des Unternehmens in Aussicht. Zugleich sagte er dem Magazin "Euro am Sonntag" zufolge auf die Frage, ob der Sportartikelhersteller unter seiner Führung eine große Übernahme angehe: "Warum sollten wir? Ich sehe noch genügend Wachstumspotenzial für Adidas und Reebok."

* DEUTSCHE POST: Die Erhöhung des Briefportos wird der "FAZ" zufolge auf den Sommer verschoben, könnte dafür jedoch stärker ausfallen als bisher erwartet. Das Bundeswirtschaftsministerium gestehe der Post eine höhere Umsatzrendite zu, hieß es. In Branchenkreisen werde nun eine Erhöhung des Briefportos in Richtung 85 bis 90 Cent im Sommer als denkbar bezeichnet.

* LUFTHANSA hat Interesse an den Fluggesellschaften des britischen Reisekonzerns THOMAS COOK. "Wir haben mit der Eurowings bewiesen, dass wir uns in diesem Segment gut entwickeln können, daher werden wir uns genau anschauen, welche Ansätze es hier geben könnte", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Handelsblatt".

* SIEMENS: Die geplanten Milliardenaufträge zusammen mit GE im Irak werden dem Elektrizitätsminister des Landes zufolge durch Bürokratie und fehlende Ressourcen behindert. Er habe nicht die Möglichkeit, auf die richtigen Berater zum Abschluss der Verträge zurückzugreifen, sagte Luai al-Chattib der "Financial Times".

* JENOPTIK hat trotz der Nachfrageschwankungen insbesondere im Halbleiterbereich seine Wachstumsziele bekräftigt. Auch im Halbleiterbereich sehe man derzeit keine Eintrübung, zitiert das Magazin "Euro am Sonntag" Vorstandschef Stefan Traeger.

* VERGLEICHSPORTALE: Deutschlands Verbraucherschützer fordern eine strenge gesetzliche Regulierung von Internet-Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox. "Vergleichsportale spiegeln dem Verbraucher nicht die Realität in ihrer Vielfalt und Breite wider", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, dem "Handelsblatt".

* BREXIT/DEUTSCHLAND: Ökonomen sehen einem Pressebericht zufolge für den Fall eines harten Brexits mehr als 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), wie die "Welt am Sonntag" berichtete.

rtr