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Der Morgen kompakt: Heute mit der Deutschen Bahn, Daimler, Bayer und RWE

Der Morgen kompakt: Heute mit der Deutschen Bahn, Daimler, Bayer und RWE
25.08.2021 07:03:27

Welche Themen sind am Mittwochmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Unter anderem im Blick: Nach dem zweiten Bahnstreik innerhalb eines Monats soll der Verkehr am Mittwoch weitgehend wieder normal rollen, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt ihre Untersuchungen wegen des Verdachts von Insiderhandel mit Aktien von Daimler und Aston Martin ein und Bayer und RWE prüfen eine Impfpflicht für ihre US-Standorte.

* AFGHANISTAN - Für Tausende Schutzsuchende in Afghanistan läuft die Zeit ab. US-Präsident Biden lehnte an Dienstag nach Angaben einer Sprecherin beim G7-Gipfel eine Verlängerung der Evakuierungen über den 31. August hinaus zunächst ab. Er verwies auf die wachsende Gefahr für die Bodentruppen durch mögliche Anschläge der Gruppierung Islamischer Staat. Einem Medienbericht zufolge soll die Bundeswehr-Luftbrücke aus Kabul noch in dieser Woche enden. Die deutsche Luftbrücke werde nach gegenwärtiger Planung am Freitag eingestellt, berichtete das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" unter Berufung auf Informationen aus Kreisen des Verteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes.

* DEUTSCHE BAHN - Nach dem zweiten Bahnstreik innerhalb eines Monats soll der Verkehr am Mittwoch weitgehend wieder normal rollen. Im Fern- und Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen werde das volle Fahrplangebot gefahren, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Politik Zurückhaltung im Bahn-Tarifkonflikt. Die konkurrierende Lokführergewerkschaft GDL verunglimpfe zwar den EVG-Tarifvertrag mit der Bahn und verfolge politische Ziele, heißt es in einem Schreiben von EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel an Scheuer und die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen, das Reuters vorlag. "Dennoch sind wir davon überzeugt, dass diese Tarifrunde ausschließlich durch die Verhandlungspartner selbst gelöst werden muss", schreibt er. "Besonders weisen wir Forderungen zurück, die auf eine Einschränkung des Streikrechts abzielen."

* DAIMLER - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt ihre Untersuchungen wegen des Verdachts von Insiderhandel mit Aktien von Daimler und Aston Martin ein. "Ich kann bestätigen, dass die BaFin die Transaktion im Hinblick auf einen möglichen Verdacht auf Insiderhandel untersucht hat, aber keine Anhaltspunkte gefunden hat", sagte ein BaFin-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

* BAYER und RWE prüfen eine Impfpflicht für ihre US-Standorte. "In den USA führen viele Unternehmen eine Impfpflicht ein. Das wird dort im Rahmen von Good Citizenship erwartet. Wir setzen auf Freiwilligkeit, aber natürlich schauen wir uns die Standards in den verschiedenen Ländern, in denen wir Mitarbeitende haben, genau an", sagt die Sprecherin des Energiekonzerns RWE der Zeitung "Rheinische Post". Aktuell bestehe auch für die Bayer-Beschäftigten in den USA keine Impfpflicht, aber "es wird auch bei uns in den USA darüber diskutiert", sagte ein Sprecher des Chemiekonzerns dem Blatt.

* SPARKASSEN - Die Sparkassen und Landesbanken haben sich laut "Süddeutscher Zeitung" auf eine Reform ihres Institutssicherungssystems geeinigt. Am Freitag solle die Mitgliederversammlung des Sparkassen-Spitzenverbandes DSGV die notwendige Satzungsänderung beschließen. Demnach sehen die Pläne vor, dass die öffentlich-rechtlichen Institute gemeinsam insgesamt 5,2 Milliarden Euro zusätzlich ansparen, um die Einlagen ihrer Kunden für den Fall von Bankenpleiten besser abzusichern. Davon entfielen 2,6 Milliarden Euro auf die Landesbanken und zwei Milliarden auf die Sparkassen. Hinzu kämmen bei den Sparkassen "Zahlungsversprechen" in Höhe von 600 Millionen Euro.

* AUTO - Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, fordert mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. "In ein paar Jahren werden so viele E-Autos auf den Straßen sein, dass wir mindestens eine Million Ladepunkte brauchen. Jede Woche müssten 2.000 neue entstehen, derzeit schaffen wir aber nur 300", sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

* WAHL21 - Einen Monat vor der Bundestagswahl spricht sich eine große Mehrheit der Unionsanhänger dafür aus, CDU-Chef Armin Laschet als Kanzlerkandidat abzulösen. 70 Prozent befürworten, ihn durch CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten zu ersetzen, berichtete die Zeitung "Augsburger Allgemeine" aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Auch in der Gesamtbevölkerung wünscht sich eine Mehrheit von 52 Prozent einen Kandidatentausch.

* WAHL21 - Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will nicht nur ein Bundeskabinett paritätisch besetzen, sondern auch die Spitzen der Verwaltung. Der "gesamte Apparat, die Führungspositionen", müssten paritätisch und möglichst divers besetzt werden, sagte er in Berlin.

* ALGERIEN wirft MAROKKO die Unterstützung von Terroristen vor und hat die diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland abgebrochen. Der algerische Außenminister Ramdane Lamamra warf Marokko vor, Separatisten in der Kabylei zu unterstützen.

rtr

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