Diese Aktien sind laut einer aktuellen Studie der Investmentbank J.P. Morgan rekordverdächtig günstig, aber auch mit Grund. Lohnt es sich für Anleger trotz der Risiken einzusteigen?
Viele Anleger befürchten, dass Künstliche Intelligenz einige Geschäftsmodelle massiv unter Druck setzen wird, insbesondere im Software-Bereich. Das hat dazu geführt, dass die Aktienkurse bereits darauf reagiert haben, und das teilweise auch zu heftig.
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Diese Aktien sind rekordverdächtig günstig, sagt J.P. Morgan
So sieht es zumindest die Investmentbank J.P. Morgan. Sie nannte ihren Basket an unter Druck geratenen KI-Verlierern in einer kürzlich veröffentlichten Studie “rekordverdächtig günstig”.
Die Investmentbank sieht in diesem Widerspruch von Preis und Fundamentaldaten Chancen für kurzfristige Wertsteigerungen, nachdem es an der Börse Übertreibungen nach unten gab. Allerdings glauben die Experten nicht, dass die Titel nachhaltig outperformen können.
Entsprechend bietet sich besonders für kurzfristig orientierte Anleger und Trader ein Blick auf den Aktienkorb der KI-Verlierer von J.P. Morgan an:
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Häufig gestellte Fragen
Warum gelten bestimmte Aktien als anfällig für KI-Umwälzungen?
JPMorgan stuft vor allem Unternehmen aus den Bereichen Software, Unternehmensdienstleistungen, Medien und Bildung als gefährdet ein. Künstliche Intelligenz könnte dort bestehende Umsatzmodelle verändern, den Wettbewerb verschärfen oder den Wert etablierter Plattformen mindern. Zum Korb gehören unter anderem Adobe, Accenture, SAP, Workday, New York Times, Paychex und EPAM Systems.
Warum sind KI-gefährdete Aktien trotz niedriger Bewertungen weiterhin riskant?
Die starken Kursverluste haben die Bewertungen auf ein nahezu rekordverdächtig günstiges Niveau gedrückt, wodurch kurzfristige Erholungen möglich erscheinen. JPMorgan sieht jedoch noch keine überzeugenden fundamentalen Argumente für eine nachhaltige Outperformance, weil die Auswirkungen der KI auf die Geschäftsmodelle und die Ertragskraft weiterhin unsicher sind.
Welche Folgen kann die KI-Bedrohung für die betroffenen Unternehmen haben?
Die größte Sorge betrifft die Rentabilität und die Nachhaltigkeit der Gewinne. Anleger könnten die künftige Ertragskraft der am stärksten von KI-Umwälzungen betroffenen Unternehmen weiterhin infrage stellen. Dadurch besteht das Risiko, dass diese Aktien gegenüber anderen Bereichen des KI-Ökosystems zurückbleiben.
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