Intel-Aktie plus neun Prozent: Rechenzentren treiben Geschäft
· Börse Online Redaktion
Intel-Finanzchefin Stacy Smith rechnet damit, dass der sinkende Absatz von Computern langfristig mit dem Wachstum der Rechenzentren, die Vernetzung verschiedener Produkte und die Nachfrage nach Analyseangeboten größtenteils kompensiert werden kann. Dazu soll auch die Übernahme des Rivalen Altera für 16,7 Milliarden Dollar beitragen. Dieser stellt programmierbare Halbleiter her, die Intel mit Datenzentren zum Erfolg verhelfen sollen.
Anleger gaben sich zuversichtlich: Die Intel legte nachbörslich bis zu neun Prozent zu.
Der AMD-Rivale kündigte zum zweiten Mal im laufenden Jahr an, seine Investitionen zurückzufahren. So sollen die Ausgaben 2015 bei 7,7 Milliarden Dollar liegen, mit einem Spielraum von 500 Millionen Dollar. Im April waren die Investitionen von zehn auf 8,7 Milliarden Dollar gestutzt worden. Dadurch dürfte mehr Gewinn übrig bleiben. Im zweiten Quartal sank das Intel-Nettoergebnis um drei Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar.
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