Kion-Aktie: Jungheinrich-Rivale kauft Logistik-Spezialisten
· Börse Online Redaktion
Kion will mit der Übernahme von Egemin Automation seine Möglichkeiten in der vernetzten Fertigung, der sogenannten Industrie 4.0, ausbauen. "Automatisierte Logistiklösungen werden im Zusammenhang mit Industrie 4.0 eine entscheidende Rolle spielen, weil sie der Vision von intelligenten Fabriken und Lagerhäusern den Weg ebnen", sagte Vorstandschef Gordon Riske. Zusammengearbeitet haben Kion und Egemin Automation demnach bereits seit Jahren. Die übrigen Sparten der Egemin Group sollen künftig unter einem anderen Namen weiter zur belgischen Bau- und Immobilien-Holding Ackermans & van Haaren gehören.
Zu Kion, die vor einigen Jahren durch die Abspaltung vom heute auf Industriegase fokussierten Linde -Konzern entstanden sind, gehören unter anderem die Marken Linde, Still und Fenwick. Das Unternehmen bietet neben Gabelstaplern und Lagertechnik auch damit verbundene Dienstleistungen an. Der im MDax notierte Konzern konkurriert mit Jungheinrich aus Hamburg, dem drittgrößten Gabelstaplerproduzenten der Welt.
Bei Kion zog der Auftragseingang im ersten Vierteljahr vor allem durch Bestellungen aus Westeuropa und China um sieben Prozent an. Das operative Ergebnis erhöhte sich um knapp sieben Prozent auf 93,4 Millionen Euro. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu.
Kion bestätigte die Prognose für 2015, nach der das Unternehmen bei Auftragseingang, Umsatz und bereinigtem Ebit leicht zulegen will. 2014 stieg der Umsatz um vier Prozent auf 4,68 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um mehr als sechs auf 443 Millionen Euro.
Reuters
Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten
Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regelmäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteigerungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86470-785-8