Die Fluggesellschaft forderte die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Piloten hatten die Kranich-Linie Anfang April im größten Streik der Firmengeschichte drei Tage lang nahezu komplett lahmgelegt.

Cockpit fordert für die 5400 Piloten mehr Geld und vor allem die Beibehaltung der betriebsinternen Frührente. Die Lufthansa hingegen will die Frührente neu regeln, da die derzeitige Finanzierung allein durch den Konzern langfristig ruinös sei.

VC gab bekannt, die Gespräche mit Hilfe eines Moderators in den vergangenen Monaten seien fehlgeschlagen. "Wir werden uns nun weiter gegen den Kahlschlag wehren, den das Unternehmen plant", hieß es in der Mitteilung der Gewerkschaft.

Das Management nannte die VC-Entscheidung nicht nachvollziehbar. "Die Lufthansa möchte die Gespräche mit allen Gewerkschaften - auch der Vereinigung Cockpit - in der konstruktiven Atmosphäre der letzten Wochen fortsetzen", hieß es in einer Erklärung des Unternehmens. Dieses habe sich bei allen Forderungen der Vereinigung Cockpit zur Übergangsversorgung verhandlungsbereit gezeigt und verbesserte Vorschläge unterbreitet.

Reuters