Merck-Aktie größter Dax-Verlierer - Konzerngewinn bricht um 27 Prozent ein
· Börse Online Redaktion
Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg im dritten Quartal um 3,1 Prozent auf 857 Millionen Euro. Merck setzte im Sommerquartal 2,91 Milliarden Euro um - ein Plus von 9,3 Prozent. "Besonders zufrieden sind wir mit dem kräftigen organischen Wachstum in den für uns immer bedeutenderen Emerging Markets", erklärte Kley. Wegen der vor einigen Monaten übernommenen AZ Electronic Materials, die unter anderem Komponenten für das iPad von Apple liefert, rechnet der Manager nun für 2014 mit Umsätzen von 11,0 bis 11,2 Milliarden Euro. Bislang hatte er 10,9 bis 11,1 (2013: 10,7) Milliarden Euro veranschlagt. Beim bereinigten operativen Gewinn rechnet Kley weiterhin mit 3,3 bis 3,4 (2013: 3,25) Milliarden Euro.
Unter dem Strich sah es für Merck im dritten Quartal allerdings nicht so rosig aus: Der Konzerngewinn brach um 27 Prozent auf 249 Millionen Euro ein. Merck machte hierfür unter anderem Steuerlasten verantwortlich, die im Zuge der geplanten Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich angefallen seien.
In der Pharmasparte Merck Serono legten die Umsätze im dritten Quartal um 3,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu. Die Geschäfte mit Allgemeinarzt-Produkten sowie mit dem Krebspräparat Erbitux stützten die Umsatzentwicklung. Mit seinem Top-Medikament Rebif gegen Multiple Sklerose setzte der Konzern 466 Millionen Euro um - ein Plus von 1,3 Prozent. Das zu spritzende Mittel steht inzwischen im harten Wettbewerb mit Präparaten von Novartis, Sanofi und Biogen, die als Tablette eingenommen werden. Der bereinigte operative Spartengewinn sank allerdings um vier Prozent auf 449 Millionen Euro. Im Chemiebereich sorgte die Übernahme von AZ und eine kräftige Nachfrage nach Flüssigkristallen für florierende Geschäfte. Der Umsatz der Sparte Performance Materials schnellte um 41,7 Prozent auf 576 Millionen Euro nach oben.
Reuters
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