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Newsticker Corona: Regierung erwartet bis 4. März mindestens zehn Millionen Impfdosen

Newsticker Corona: Regierung erwartet bis 4. März mindestens zehn Millionen Impfdosen

WKN: 940561 ISIN: GB0009252882 GlaxoSmithKline plc (GSK)

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04.03.2021 - 17:13
22.02.2021 18:22:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.54 Uhr - Die Bundesregierung erwartet, dass bis zum 4. März mindestens zehn Millionen weitere Impfdosen geliefert werden. Das geht aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervor, die Reuters vorliegt. Danach werden von der Firma BioNTech weitere 5.844.150 Impfdosen erwartet, von der Firma AstraZeneca 4.154.400 sowie von Moderna 343.000. Allerdings habe Moderna nur für die ersten Woche überhaupt Lieferzahlen genannt, so dass die Gesamtzahl nicht endgültig sein dürfte. Im zweiten Quartal sollen die Zahlen dann rapide ansteigen.

17.53 Uhr - Nach Beobachtungen der britischen Gesundheitsbehörden führt bereits eine einzige Dosis des Biontech-Pfizer-Impfstoffs zu einem erheblichen Rückgang bei Neuinfektionen. So sei bei Gesundheitspersonal, das die erste von zwei Impfungen erhalten habe, ein Infektionsrückgang um rund 70 Prozent verzeichnet worden. Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch Covid-19 bei älteren Menschen, die eine erste Dosis erhalten hätten, würden um mehr als 75 Prozent reduziert. Die Behörden stützen sich bei ihren Angaben auf erste Ergebnisse von zwei unterschiedlichen Datensätzen: eine noch laufende Studie zu Mitarbeitern im Gesundheitswesen und die Auswertung von Testdaten von Menschen, die mindestens 80 Jahre alt sind.

17.40 Uhr - Das Gesundheitsministerium hat die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe gebeten, ab März 2021 jeweils ein Impfzentrum in Bonn und Berlin zu betreiben. Damit wolle sich der Bund darauf vorbereiten, dass Staatsbedienstete der Prioritätengruppe 2 geimpft werden könnten, heißt es in Regierungskreisen. Dies betreffe etwa Polizisten oder Soldaten. Diese waren in der Prioritätengruppe hochgestuft worden, weil der Impfstoff AstraZeneca nur für Personen unter 65 Jahren verimpft werden soll und deshalb nicht an ältere Personen verabreicht wird. Zuvor hatte der "Spiegel" über eine entsprechende Anfrage berichtet.

16.23 Uhr - Der slowakische Außenminister erbittet von der EU eine vorgezogene Impfstoff-Auslieferung zur Bekämpfung der "tragischen" Lage. Zudem fragt die Slowakei über den Notfallmechanismus der EU die Hilfe von 10 Ärzten und 25 Krankenschwestern aus dem Ausland an. "Ich werde meine Außenminister-Kollegen über die sehr ernste und sozusagen tragische Situation informieren, die wir mit Covid haben", sagt Ivan Korcok in Brüssel. Er sehe dies als eine gute Möglichkeit, die Zusammenarbeit in der EU zu bekräftigen. Nach Angaben der Regierung waren bis Sonntag 272.341 Menschen mit mindestens einer Dosis geimpft worden, was leicht über dem Durchschnitt der Europäischen Union liegt.

15.40 Uhr - Die italienische Regierung verlängert Reisebeschränkungen innerhalb des Landes bis zum 27. März. Zudem habe das Gesundheitsministerium die Regionen angewiesen, möglichst alle Impfdosen aufzubrauchen anstatt sie für Zweitimpfungen aufzusparen. Seit November sind die täglichen Neuinfektionen auf unter 15.000 von etwa 40.000 zurückgegangen. Dennoch melden einige Regionen einen Anstieg der positiven Tests und mehrere hundert Todesfälle täglich. Mit 95.718 Todesopfern liegt Italien europaweit auf dem zweiten Platz und weltweit auf Platz sieben.

14.43 Uhr - Die Grünen fordern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, durch "Abnahmegarantien in Millionenhöhe" die Produktion von Schnelltests zur Selbstanwendung anzukurbeln. Diese müssten flächendeckend vorrangig an Kitas und Schulen verteilt werden, sagt Parteichefin Annalena Baerbock. Gebraucht würden in den nächsten Wochen bis zu zehn Millionen Tests. Auf längere Sicht müsse sich aber jeder in Deutschland bis zu einer Impfung "immer wieder auch täglich testen" können. "Das wird natürlich ein zweistelliges Milliardenprogramm kosten", sagt Baerbock. "Wir werden in eine Phase der sicheren, schrittweisen Öffnung nicht mit dem Impfen alleine kommen. Sondern wir müssen flächendeckend testen, prioritär an Schulen und Kitas."

14.40 Uhr - "Es gibt keinen Mangel an Schnelltests", sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. Deutschland habe sich für dieses Jahr 500 Millionen Stück und zusätzlich auf europäischem Wege 300 Millionen gesichert. Für Unternehmen werde es aber keine kostenlosen Schnelltests geben. Regierungssprecher Steffen Seibert ergänzt, es sei noch zu klären, wie viele Tests pro Bürger kostenlos sein sollen.

14.18 Uhr - Das Bundesfinanzministerium prüft einer Sprecherin zufolge weiterhin eine Absenkung beziehungsweise einen Verzicht auf die Mehrwertsteuer auf Impfstoffe und Corona-Tests. Wann eine Entscheidung dazu erwartet wird, lässt die Sprecherin offen.

14.15 Uhr - Die Bundesregierung mahnt angesichts der in zehn Bundesländern wieder geöffneten Grundschulen, die Corona-Maßnahmen einzuhalten. Dadurch gebe es erheblich mehr Kontakte und Übertragungsrisiken, sagt der Regierungssprecher und verweist auf hochansteckende Virusvarianten. "Ziel der Bundesregierung ist, was wir aufmachen, das wollen wir auch aufhalten."

13.33 Uhr - Rund 40 Verbände, Veranstalter und Einrichtungen aus Sport und Kultur legen ein Konzept für die schrittweise Rückkehr von Zuschauern in Stadien, Theatern und Sporthallen vor. Danach könnten mit Hygienekonzepten, groß angelegten Tests und systematischer Kontakt-Nachverfolgung in Gebäuden 25 bis 30 Prozent der Zuschauer zugelassen werden, an der frischen Luft 35 bis 40 Prozent. Mit spezifischen Konzepten seien auch höhere Auslastungen möglich. Auf einen Zeitpunkt für die Umsetzung legen sich die Organisationen nicht fest.

13.00 Uhr - Angesichts stark gestiegener Corona-Infektionszahlen wird in Teilen der südfranzösischen Region Alpes-Maritimes rund um Nizza an den nächsten beiden Wochenenden ein neuer Lockdown verhängt. Betroffen sei die Küstenregion zwischen Menton und Theoule, sagt ein Vertreter der Regionalregierung. Weitere Geschäfte müssten dann schießen. Lebensmittelgeschäfte würden aufgefordert, ihre Öffnungszeiten zu staffeln. Auch die Pflicht zum Tragen von Masken in der Öffentlichkeit würde wieder verschärft. Die Lage in der Region habe sich "stark verschlechtert". Deswegen solle auch die Impfkampagne beschleunigt werden. Es seien zusätzliche Impfdosen bei den Herstellern Pfizer und Astrazeneca bestellt worden.

12.57 Uhr - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für eine frühe Abgabe von Impfstoff aus Deutschland und Europa an ärmere Länder ausgesprochen. Zwar sei der Stoff in den nächsten Wochen und Monaten noch überall knapp, räumt Steinmeier ein. Aber: "Je rascher auch wir in Deutschland und Europa bereit sind, ein wenig von dem abzugeben, was uns gesichert ist, desto eher können wir das Infektionsgeschehen global eindämmen." Das sei nicht einfach, aber eine Frage der Menschlichkeit, sagt der Präsident bei einer Pressekonferenz mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Deutschland unterstützt die weltweite Allianz zum Einkauf von Impfstoffen, Covax, mit über zwei Milliarden Euro. Insgesamt sind für den gebündelten Einkauf für ärmere Länder gut zehn Milliarden Euro gesammelt worden.

12.50 Uhr - Die Chefhaushälter der Koalitionsfraktionen Union und SPD haben die Bundesregierung aufgefordert, bei der Versorgung mit Schnelltests auf die Kosten zu achten. "Der bislang für die Beschaffung angesetzte Einkaufspreis von neun Euro entspricht nicht den uns bekannten Marktpreisen für die Abnahme von Großmengen und muss daher zwingend erheblich gesenkt werden", schreiben die Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg (CDU) und Dennis Rohde (SPD) an Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). "Auch die für die Testdurchführung angesetzten neun Euro erscheinen uns unverhältnismäßig hoch im Vergleich zu dem eingesetzten Zeitaufwand." Für Schnelltestungen in Unternehmen müssten zudem die Arbeitgeber selbst aufkommen, heißt es in dem Reuters vorliegenden Schreiben vom Mittwoch voriger Woche.

12.15 Uhr - Nach ihrem Rückschlag bei der Entwicklung eines gemeinsamen Impfstoffs starten Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) eine neue klinische Studie. Bei einem Erfolg der Tests an 720 gesunden Erwachsenen in den USA, Honduras und Panama sei mit einer Zulassung bis zum vierten Quartal 2021 zu rechnen, teilen die Pharmakonzerne aus Frankreich und Großbritannien mit. Eigentlich hatten sie eine Genehmigung in der ersten Jahreshälfte angepeilt. Im Dezember hatten Sanofi und GSK nach ersten klinischen Studien aber erklärt, ihr Mittel habe bei älteren Erwachsenen keine ausreichende Reaktion des Immunsystems ausgelöst. Die Firmen setzen auf dieselbe, auf Proteinen basierende Technologie wie bei einem Grippe-Impfstoff von Sanofi, die mit einer verstärkenden Substanz von GSK ergänzt wird.

10.05 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigt für Anfang nächster Woche weitere Lockerungen an. Neben Friseuren dürften im Freistaat dann auch andere körpernahe Dienstleistungen wie etwa Fußpflege sowie zudem Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden wieder aufmachen, sagt der CSU-Chef in München. Er werde dies entsprechend im Landeskabinett einbringen. Generell mahnt Söder: "Wir dürfen keinen Blindflug machen." Er habe aber den Eindruck, dass die Bevölkerung in Deutschland gelassener mit dem Thema Öffnungen umgehe als die Politik: "Der ein oder andere verliert die Nerven", warnt Söder.

09.45 Uhr - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) erwartet, dass Personen, die gegen das Corona-Virus geimpft sind, mehr Freiheiten haben werden als Nicht-Geimpfte. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Hoteliers oder Gastronomen sagen, für Geimpfte ist der Zugang möglich", sagt Lambrecht den TV-Sendern RTL und ntv. Sie schränkt allerdings ein, dass derzeit die Datenlage zur Übertragung von Infektionen nach der Impfung noch nicht ausreiche. "Wenn wir wissen, dass die Impfung tatsächlich dazu führt, dass man nicht mehr infektiös ist, dann gibt es auch keinen Grund mehr, die Grundrechte einzuschränken", fügt die SPD-Politikerin hinzu. Allerdings müsse etwa ein Zutritt zu einem Restaurant dann auch für Menschen möglich sein, die einen negativen Schnelltest vorwiesen.

09.40 Uhr - In England sollen die Schulen am 8. März wieder öffnen, wie der für die Impfkampagne zuständige Minister Nadhim Zahawi ankündigt. Ab dann sollen sich auch zwei Personen im Freien treffen können. Vom 29. März an dürften dann zwei Familien zusammenkommen, auch Outdoor-Sport werde wieder erlaubt sein, sagt Zahawi dem Radiosender LBC. Premierminister Boris Johnson will im Tagesverlauf seinen Fahrplan für einen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown vorlegen.

08.58 Uhr - Für eine Einreise nach Polen könnte der Warschauer Regierung zufolge schon bald ein negativer Corona-Test notwendig werden. Diese neue Regelung sei für Ende der Woche geplant, sagt Gesundheitsminister Adam Niedzielski dem Sender TVN. Wer an der Grenze ein negatives Testergebnis vorlege, müsse sich nach der Einreise nicht in Quarantäne begeben. Der Minister erklärt zudem, das Land stehe am Beginn einer dritten Welle, die wahrscheinlich Ende März oder Anfang April ihren Höhepunkt erreichen dürfte. Neue umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seien in den kommenden Wochen nicht geplant. In Polen steigen die Infektionszahlen. Zuletzt wurden Beschränkungen unter anderem für Kinos, Theater, Hotels und Skigebiete gelockert.

08.45 Uhr - Die Europäische Union wird EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni zufolge in den kommenden Wochen über eine längere Aussetzung des Stabilitätspakts in der Corona-Krise entscheiden. Es sei gefährlicher, die staatlichen Hilfen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu früh zurückzuziehen, als dies zu spät zu tun, sagt Gentiloni der italienischen Zeitung "La Stampa"." Die EU hatte die Defizit-Regeln vergangenes Jahr ausgesetzt, um den Staaten mehr Spielraum zur Unterstützung der Wirtschaft und der Bürger zu geben.

08.41 Uhr - Das Bundesinnenministerium rechnet der "Saarbrücker Zeitung" zufolge wegen der Corona-Pandemie mit steigenden Kosten für die Bundestagswahl im September. Das Ministerium rechne nun mit 107 Millionen Euro, schreibt das Blatt. 2017 waren es noch 92 Millionen Euro gewesen. Als Grund gebe das Ministerium mehr erwartete Briefwähler, teurere Versendung der Wahlbenachrichtigungen sowie eventuell mehr nötige Helfer in den Wahllokalen an.

08.20 Uhr - Familienministerin Franziska Giffey dringt auf eine rasche Impfung von Schul- und Kita-Personal. "Ich bin dafür, dass wir dort mit mobilen Impfteams arbeiten", sagt die SPD-Politikerin im ZDF-Morgenmagazin. "Dadurch könnte das Ganze viel effizienter laufen, viel schneller gehen." Solange Impfungen noch nicht möglich seien, werde auf Tests und Hygienekonzepte gesetzt. Die Schulöffnungen seien richtig, wichtig sei aber auch ein differenziertes Vorgehen. "Wenn es einzelne Regionen, Gebiete gibt, in denen die Inzidenz unverhältnismäßig steigt, wenn es Mutationen gibt, die auftreten, dann muss natürlich wieder geschlossen und zurückgefahren werden."

07.20 Uhr - Schleswig-Holstein will Schulpersonal in den kommenden Wochen eine Impfung mit dem Wirkstoff von AstraZeneca anbieten. Lehrkräfte, Sozialarbeiter und Erzieher an Schulen sowie Kita-Kräfte müssten priorisiert geimpft werden, sagt Bildungsministerin Karin Prien im Deutschlandfunk. Nach einer Aufnahme dieser Personen in die Gruppe zwei der erhöht Impfberechtigten müsste es möglich sein, in den nächsten Wochen bereits mit der Impfung zu beginnen. Dafür solle, wie auch in Baden-Württemberg geplant, der Wirkstoff von AstraZeneca genutzt werden, sagt die CDU-Politikerin.

06.20 Uhr - In den USA ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen binnen 24 Stunden um mindestens 59.940 auf 28,20 Millionen gestiegen. Das geht aus einer Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten hervor. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus erhöhte sich um mindestens 1472 auf 499.334.

05.55 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 4369 Neuinfektionen. Das sind rund 60 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt allerdings erneut leicht an auf 61,0 von zuletzt 60. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten, ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt. 62 weitere Menschen starben dem RKI nach einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 67.903. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,39 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt.

02.04 Uhr - Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, spricht sich angesichts der Skepsis gegenüber dem AstraZeneca-Impfstoff für eine Lockerung der Impfreihenfolge aus. "Wenn ein Impfangebot an jemanden ergeht und das wird abgelehnt, muss derjenige sich wieder ganz hinten anstellen und es kommen zuerst andere dran", sagt Gassen der Zeitung "Rheinische Post" (Montagausgabe). Zunächst müsse ärztliches Personal in der Fläche durchgeimpft werden. Ihm fehle jedes Verständnis dafür, sich nicht mit AstraZeneca impfen zu lassen. "Dann muss man sagen: Wer nicht will, der hat schon. In Mangelzeiten ist diese Diskussion absurd", sagt Gassen. "Der AstraZeneca-Impfstoff ist hochwirksam, wirksamer als jeder Grippe-Impfstoff."

01.51 Uhr - Der australische Staatschef Scott Morrison wird zum Auftakt der Impfkampagne mit dem BioNTech/Pfizer-Vakzin geimpft. "Der heutige Tag ist ein echter Meilenstein in unserer gemeinsamen Reaktion zur Bekämpfung von Covid-19 und um die Dinge so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen", sagt der Chef der Gesundheitsbehörde TGA, Michael Kidd, im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ABC. Bis Ende der Woche sollen mehr als 60.000 Dosen des deutschen Herstellers zunächst an Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Senioren verimpft werden. Die erste Charge des Vakzins von AstraZeneca soll Australien voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen erreichen.

01.00 Uhr - Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt angesichts steigender Infektionszahlen vor Lockerungen. "Wer in Zeiten steigender R-Werte über Lockerungen spricht, handelt absolut unverantwortlich", sagt der Mediziner den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Montagausgaben) laut einem Vorab-Bericht. Denn bei jeder Öffnung gebe es einen deutlichen Anstieg der Zahlen. "Der Inzidenzwert zeigt, wo wir aktuell stehen. Der R-Wert zeigt, wohin wir gerade gehen. Bei einem Wert klar über 1,0 droht wieder exponentielles Wachstum - und genau das ist jetzt der Fall." Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Sonntagnachmittag mit 1,10 angeben, er lag damit zum dritten Mal in Folge über der kritischen Marke von 1,0. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte wieder auf über 60 Fälle pro 100.000 Einwohner.

00.20 Uhr - SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erwartet von Bund und Ländern bei ihrem nächsten Lockdown-Gipfel am 3. März konkrete Öffnungsbeschlüsse. "Wir müssen uns anstrengen, dass den Menschen jetzt möglichst schnell vieles wieder ermöglicht wird in diesem Land", sagt Klingbeil im Politik-Talk der Zeitung "Bild". Von der Politik müsse nun andere Signale ausgehen "als immer dieses Zumachen, Verlängern." Es müsse nachvollziehbar werden, ab wann was geschehe.

00.14 Uhr - Die SPD zweifelt an dem Versprechen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), ab dem 1. März kostenlose Corona-Tests für alle Bundesbürger bereitzustellen. "Beim Impfen haben wir gemerkt, wir können den Ankündigungen von Jens Spahn nicht glauben. Da wird jetzt immer weiter korrigiert und korrigiert. Und ich habe ein bisschen Angst, dass wir (beim Testen) die nächste Enttäuschung schaffen", sagt Generalsekretär Lars Klingbeil im Politik-Talk der Zeitung "Bild". Es gebe noch "viele Fragen", die Spahn nicht beantwortet habe.

rtr

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