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Newsticker Corona: Wirtschaft in vier Ländern fordert Abbau Grenzkontrollen

Newsticker Corona: Wirtschaft in vier Ländern fordert Abbau Grenzkontrollen

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05.06.2020 - 21:10
22.05.2020 16:28:23

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

16.20 Uhr - Sechs Wirtschaftsverbände aus Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich und der Slowakei fordern gemeinsam den Abbau der in der Corona-Krise eingerichteten Grenzkontrollen. "Die Öffnung der internen Grenzen (des Schengenraums) für die Wirtschaft muss eine Priorität sein", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf. Dieser richtet sich vor allem an die Regierungen in Polen und Tschechien, die mit Grenzschließungen und -kontrollen nach Westen für erhebliche Verkehrsprobleme und Verzögerungen in den Lieferketten von EU-Firmen gesorgt haben.

15.10 Uhr - In Großbritannien steigt die Zahl der an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen um 351 auf 36.393. Die Gesundheitsbehörden registrieren insgesamt 254.195 Menschen, die sich mit dem Erreger angesteckt haben.

14.10 Uhr - Der Machthaber in der russischen Region Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat sich nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen höchstwahrscheinlich mit dem Coronavirus angesteckt. Er werde deswegen in einem Moskauer Krankenhaus behandelt. Die Agentur Tass berichtete unter Berufung auf einen Mediziner, der 43-Jährige befinde sich in einem stabilen Zustand. Der Sprecher Kadyrows beantwortete zunächst keine telefonischen Anfragen

13.45 Uhr - Von Montag an dürfen Bars und Restaurants in Madrid wieder ihre Terrassen öffnen. Die Verbreitung des Coronavirus habe sich verlangsamt, begründet die regionale Gesundheitsbehörde in der spanischen Hauptstadt ihre Entscheidung. Die Menschen dürften sich nun wieder in Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. Die noch bestehenden Beschränkungen sind in Madrid nun die gleichen wie in den meisten Teilen des Landes. Anfang Mai hatte die Regierung begonnen, die Einschränkung des öffentlichen Lebens zu lockern.

13.08 Uhr - Trotz der Coronakrise erwarten 73 Prozent der Deutschen einer Umfrage zufolge keine Änderung ihres Einkommens in den kommenden sechs Monaten. Jeder sechste Haushalt geht von einem Anstieg bis Ende des Jahres aus, berichtet der "Spiegel" vorab unter Berufung auf eine gemeinsame Studie des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE, des Marktforschungsinstituts Nielsen und des Ökonomie-Lehrstuhls der Goethe-Universität Frankfurt. Jeder Zehnte hingegen erwarte weniger Geld.

13.04 Uhr - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will dem "Spiegel" zufolge am Montag ein Konzept für ein Konjunkturprogramm vorstellen, das Kommunen bei nachhaltigen Investitionen unterstützen soll. "Investitionen in den Klimaschutz gehören Ökonomen zufolge zu den wirksamsten Konjunkturimpulsen überhaupt", sagt sie dem Magazin laut Vorabbericht. Geplant sei unter anderem eine Förderung von Solaranlagen auf Polizeiwachen oder Schulen. Auch Öl- und Gasheizungen in öffentlichen Gebäuden sollen mit Förderprogrammen gegen nachhaltige Wärmequellen ausgetauscht werden.

13.02 Uhr - Malaysias Ministerpräsident Muhyiddin Yassin begibt sich nach einem Kontakt mit einem infizierten Beamten für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Ein Test bei Muhyiddin sei zwar negativ ausgefallen, berichtet sein Büro. Allerdings müssten sich alle Teilnehmer des Treffens vergangene Woche für 14 Tage abschotten.

12.50 Uhr - Nordrhein-Westfalen setzt auf eine finanzielle Entlastung von Familien in der Corona-Krise. Die Landesregierung schlage für Deutschland einen Familienbonus in Höhe von einmalig 600 Euro pro Kind vor, sagt Ministerpräsident Armin Laschet. Dies diene auch zur Förderung des privaten Konsums. In Nordrhein-Westfalen wolle er auf jeden Fall einen Punkt für Familien setzen, betont Laschet. Wie dies aussehen werde, hänge davon ab, was letztlich im Programm des Bundes steht.

12.42 Uhr - In den Niederlanden starben in der vergangenen Woche weniger Menschen als üblich. Das Statistikbüro des Landes verzeichnete 2850 Todesfälle, etwa 200 weniger als zu dieser Jahreszeit erwartet werden. In den Wochen zuvor lag die Mortalität wegen der Coronavirus-Pandemie dagegen höher als sonst.

12.19 Uhr - Nordrhein-Westfalen (NRW) will ein neues Konjunkturprogramm des Bundes mit eigenen Maßnahmen flankieren. Er gehe davon aus, dass neue Maßnahmen des Bundes nach Pfingsten beschlossen würden, sagt Ministerpräsident Armin Laschet. NRW wolle diese mit eigenen Maßnahmen ergänzen. "Wir brauchen einen Neustart der Wirtschaft", sagt Laschet. Die Themen Digitalisierung und Klimaschutz müssten sich in den Programmen finden. Den deutsch-französischen Plan für ein 500-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket in der EU unterstütze die Landesregierung.

12.03 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz setzt dem "Spiegel" zufolge bei dem Konjunkturpaket der Regierung insbesondere auf Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft. So sollen Eltern für jedes Kind einmalig 300 Euro erhalten, berichtet das Magazin vorab. Erwogen würden auch Konsumgutscheine für alle. Darüber hinaus sollen Gastwirte und Kulturschaffende vom Bund einen Ausgleich für entgangenes Einkommen erhalten, heißt es weiter. Auch Hilfen für Unternehmen seien geplant, etwa günstigere Abschreibungen und Investitionszulagen. Das Konjunkturpaket solle eine Größenordnung von bis zu 150 Milliarden Euro haben.

10.43 Uhr - Ein Drittel der Einzelhändler abseits des Lebensmittelhandels sind dem Branchenverband HDE zufolge massiv in ihrer Existenz bedroht. Die Branche leide weiter "massiv an schwachen Umsätzen und unter geringen Kundenfrequenzen, die weit unter Vorjahresniveau liegen", beklagt der Verband. Die vom Aus bedrohten Händler brauchten rasch weitere Finanz-Hilfen des Staates. "Die Bundesregierung muss dringend mit einem Rettungsfonds mit nicht-rückzahlpflichtigen Finanzhilfen nachlegen. Ansonsten werden viele Arbeitsplätze verloren gehen und die Innenstädte vielerorts veröden", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

09.58 Uhr - Russland verzeichnet 150 weitere Tote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und damit den höchsten Tagesanstieg bisher. Die Gesamtzahl der Toten erhöhte sich damit auf 3249, wie die Behörden mitteilen. Die Zahl der bestätigten Infektionen wuchs um 8894 auf 326.448 Fälle.

08.29 Uhr - Indien verzeichnet mit rund 6000 bestätigten Neuinfektionen den größten Tagesanstieg bei den Corona-Fällen bisher. Das Land mit 1,3 Milliarden Bürgern meldet eine Zunahme der nachgewiesenen Fälle um etwa fünf Prozent auf 118.000. Ministerpräsident Narendra Modi hat die Ausgangssperre bis Ende Mai verlängert, die Auflagen in Regionen mit weniger Infektionen aber zuletzt gelockert.

06.51 Uhr - Die australische Polizei hat einen Versuch vereitelt, die Droge Chrystal Meth in Fläschchen für Handdesinfektionsmittel ins Land zu schmuggeln. Die Beamten hätten etwa zwei Kilogramm des Rauschgifts Anfang Mai in einer Sendung mit Desinfektionsmittel und Schutzmasken aus Kanada sichergestellt, teilt die Polizei mit. "Wir wissen, dass Kriminelle alles tun, um Drogen ins Land zu schmuggeln, deshalb ist es kein Überraschung, dass sie gefragte Güter wie Desinfektionsmittel und Masken als Versteck nutzen", sagt John Fleming vom australischen Grenzschutz. "Die Kriminellen sollten wissen, dass wir unsere Grenzen auch in Zeiten von Covid-19 weiter schützen."

05.04 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet 460 Neuinfektionen und damit erneut weniger als 1000 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 177.212, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 27 auf 8174 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 159.000, rund 1000 mehr als am Vortag.

00.48 Uhr - Die Ukraine kann auf eine Finanzspritze in Milliardenhöhe vom Internationalen Währungsfonds (IWF) hoffen. Auf Mitarbeiterebene habe man sich mit der Regierung über einen Bereitschaftskredit in Höhe von fünf Milliarden Dollar bei einer Laufzeit von 18 Monaten geeinigt, teilt der IWF am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. Damit soll dem osteuropäischen Land bei der Bewältigung der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise geholfen werden. Das Führungsgremium des IWF muss dem noch zustimmen.

00.01 Uhr - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will an allen Schulen des Bundeslandes nach den Sommerferien wieder regulären Schulunterricht anbieten. "Wir wollen, dass nach den Sommerferien der Unterricht auch an allen weiterführenden Schulen wieder normal läuft", sagt er dem "Focus". Derzeit arbeite die Landesregierung an einer Lösung, damit es ab dem neuen Schuljahr keinen Notbetrieb mehr gebe. Kitas und Schulen würden eine doppelte Schlüsselrolle einnehmen und seien entscheidend, damit die Wirtschaft wieder anlaufe.

22.05.2020


19.46 Uhr - Die Zahl der Virus-Toten in den USA steigt nach Angaben der Behörde CDC um 1397 auf 93.061. Die Zahl der bestätigten Infizierten legt um 22.860 auf rund 1,551 Millionen zu.

18.19 Uhr - In Italien werden binnen 24 Stunden 156 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Am Tag zuvor seien es noch 161 gewesen, teilt die Zivilschutzbehörde mit. Insgesamt stieg die Zahl der Todesopfer auf 32.486. Auch die Zahl der Neuinfektionen bleibt der Behörde zufolge stabil. Es wurden 642 neue Ansteckungsfälle bestätigt nach 665 am Mittwoch. Insgesamt 228.006 Menschen wurden damit bislang positiv getestet, das ist die sechsthöchste Zahl weltweit nach den USA, Russland, Spanien, Großbritannien und Brasilien. Mehr als 134.500 der Infizierten gelten als genesen.

18.00 Uhr - US-Finanzminister Steven Mnuchin rechnet mit einem "gigantischen" Wirtschaftswachstum im Schlussquartal. Die Talsohle infolge der Corona-Krise werde im zweiten Quartal erreicht sein, sagt Mnuchin in einer von der Zeitung "The Hill" organisierten Online-Konferenz. Im dritten Quartal werde die Verbesserung einsetzen. Wenn man wegen der Stilllegung der Wirtschaft von niedrigen Zahlen komme, werde man ein großes Wachstum sehen. "Ich denke, Sie werden ein sehr großes - nennen Sie es ein gigantisches - Wachstum im vierten Quartal sehen."

17.20 Uhr - In Spanien sind 48 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit seien erstmals seit dem 16. März weniger als 50 Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt starben bislang 27.940 Menschen im Zuge der Pandemie. Die Zahl der Infektionen stieg um 482 auf 233.037.

16.13 Uhr - Die italienische Regierung plant Insidern zufolge einen neuen 44 Milliarden Euro schweren Hilfsfonds. Eine erste Tranche von mindestens vier Milliarden Euro solle dazu genutzt werden, Anteile strategisch wichtiger Unternehmen zu kaufen, sagen zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Wichtige Branchen stehen wegen der Coronavirus-Pandemie, die in Italien besonders heftig wütet, massiv unter Druck. Die Regierung will Firmen vor unerwünschten Übernahmen aus dem Ausland schützen.

15.30 Uhr - In Großbritannien ist die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf 36.042 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 338 weitere Fälle bestätigt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Bislang seien zudem 250.908 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Ministerium gibt nur die verstorbenen Patienten an, bei denen tatsächlich die vom Coronavirus ausgelöste Atemwegserkrankung Covid-19 nachgewiesen wurde. Die Zahl des Statistikamtes, das auch Verstorbene berücksichtigt, bei denen der Verdacht auf Covid-19 besteht, ist mit mehr als 43.000 deutlich höher.

14.50 Uhr - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) warnt vor einer Gesundheitskatastrophe im Jemen. Sie zählt bislang mindestens 68 Todesfälle in ihrem Covid-19-Behandlungszentrum in der Stadt Aden, das für den gesamten Süden des Bürgerkriegslandes zuständig ist.

11.53 Uhr - Die Sterberate in Deutschland ist nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts trotz der Coronavirus-Pandemie bislang kaum gestiegen. "Selbst die im April zu beobachtenden leichten Abweichungen der Sterbezahlen nach oben liegen innerhalb der Bandbreite, die sich durch Zufallseinflüsse erklären lässt", erklärt Anna Kremer von der Ifo-Niederlassung in Dresden zu den Berechnungen auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamts. Auch bei höheren Altersgruppen bewegten sich die Zahlen im Bereich statistischer Unschärfe.

11.36 Uhr - In Japan könnte der Notstand für die Hauptstadt Tokio und ihr Umland in der kommenden Woche aufgehoben werden. Ministerpräsident Shinzo Abe sagt, derzeit gelten die Regelungen in Tokio, Hokkaido und anderen Regionen weiter. Am Montag werde seine Regierung mit Experten über die Lage beraten. "Sollte die derzeitige Lage andauern, ist es möglich, den Notstand zu beenden."

11.02 Uhr - Italien hat Ministerpräsident Giuseppe Conte zufolge den schlimmsten Teil des Corona-Notstands hinter sich. Da die Schutzmaßnahmen und Kontaktsperren langsam aufgehoben würden, müsse das Land nun mit Vertrauen und Verantwortung in die neue Phase eintreten. "Wir können sagen, dass das Schlimmste hinter uns liegt", sagt der Regierungschef im Parlament. Italien könne aber nicht auf einen Impfstoff warten, sonst würden Gesellschaft und die Wirtschaft irreparabel geschädigt. Conte forderte zudem die Banken auf, "mehr zu tun". Insbesondere die Vergabe staatlich gesicherter Kredite müsse beschleunigt werden.

10.30 Uhr - Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus ist einer Reuters-Zählung zufolge weltweit auf über fünf Millionen gestiegen. 327.383 Menschen sind im Zuge einer Ansteckung gestorben.

09.46 Uhr - In Russland sind inzwischen mehr als 3000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden weitere 127 Tote gemeldet. Zugleich legte die Zahl der bekannten Infektionen um 8849 auf 317.554 zu. Russland hat nach den USA die meisten nachgewiesenen Infektionsfälle.

05.41 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet 745 Neuinfektionen und damit den zwölften Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 176.752, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 57 auf 8147 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 158.000, rund 1100 mehr als am Vortag.

04.50 Uhr - Japan hebt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums den Ausnahmezustand in Osaka, Kyoto und Hyogo aufgrund sinkender Infektionszahlen am Donnerstag auf. In Tokio und vier weitere Präfekturen, darunter die nördliche Insel Hokkaido, würden die Beschränkungen bestehen bleiben.

00.22 Uhr - In Brasilien sind nach offiziellen Angaben binnen 24 Stunden 888 weitere Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben, insgesamt sind damit 18.859 Tote verzeichnet. Die Zahl der Neuinfektionen steigt um 19.951 auf 291.579, teilt das Gesundheitsministerium mit

20.05.2020


22.34 Uhr - Ford schließt zwei Werke in den USA im Zusammenhang mit der Pandemie. In Dearborn im Bundesstaat Michigan sei ein Arbeiter positiv getestet worden, sagt eine Sprecherin des Autobauers. Die Fabrik in Chicago sei wegen eines Mangels an Teilen geschlossen worden. Ein Insider sagt, der Zulieferer Lear habe ein Werk im Bundesstaat Indiana wegen eines Covid-19-Falls schließen müssen. Ein Lear-Sprecher lehnt eine Stellungnahme ab.

20.06 Uhr - Frankreich meldet 418 Neuinfektionen, insgesamt damit 143.845. Die Zahl der Todesfälle stieg um 110 auf 28.132.

19.54 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert, dass ein Corona-Impfstoff und Medikamente "als gemeinschaftliche globale Güter zu verstehen" seien. "Sie müssen allen zur Verfügung gestellt werden", sagt Merkel nach einem Gespräch mit den Präsidenten mehrerer multilateraler Organisationen. Man sei sich einig gewesen, dass nur gemeinsames Handeln und nicht unilaterales Vorgehen die Antwort auf die Pandemie sein könne. Sie verweist auf die von Deutschland geförderte internationale Initiative zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffes.

19.14 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel will auf jeden Fall am kommenden G7-Treffen unter US-Vorsitz teilnehmen, legt sich aber nicht darauf fest, wie dieses abgehalten wird. "In welcher Form auch immer das G7-Treffen stattfindet - ob als Videokonferenz oder anders -, ich werde auf jeden Fall für den Multilateralismus kämpfen, das ist ganz klar, sowohl bei G7 als auch bei G20", sagt sie. Merkel reagiert damit auf die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, vielleicht doch zu einem physischen G7-Treffen in die USA einzuladen.

18.36 Uhr - US-Präsident Donald Trump erwägt einem Tweet https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1263113203749453827 zufolge das Treffen der sieben führenden Industrienationen (G7) im Juni nun doch in Camp David statt als Videokonferenz abzuhalten. "Das wäre ein großartiges Zeichen an alle - Normalisierung!" schreibt Trump. Die USA kündigten im März an, das Treffen nahe Washington solle durch eine Videokonferenz ersetzt werden. Auch Deutschland gehört der G7-Gruppe an.

18.13 Uhr - Italien meldet einen Rückgang der bekannten Neuinfektionen auf 665 von 813 am Dienstag. Die Zahl der neuen Todesfälle bleibt dem Katastrophenschutzamt zufolge mit 161 faktisch unverändert. Insgesamt sind damit in Italien 32.330 Tote und 227.364 Infektionen verzeichnet.

18.08 Uhr - Die Türkei sieht bei konsequenter Einhaltung der Schutzmaßnahmen keine Gefahr einer zweiten Infektionswelle. "Wenn wir die Regeln zum Abstand, dem Tragen einer Maske und der Begrenzung des öffentlichen Lebens weiter einhalten, dann besteht aus unserer Sicht kein Risiko einer zweiten Welle", sagt Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Wie überall auf der Welt werde das entsprechende Risiko für September oder Oktober geprüft. Im Falle eines Wiederaufflammens könne man die "notwendigen Maßnahmen" treffen.

18.05 Uhr - In den vergangenen 24 Stunden sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mit 106.000 Neuinfektionen so viele neue Corona-Fälle registriert worden wie noch nie binnen eines einzigen Tages. "Wir haben bei dieser Pandemie noch einen langen Weg vor uns", sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz. Sorgen bereiteten insbesondere die steigenden Fallzahlen in ärmeren Ländern.

17.44 Uhr - Die gesetzlichen Krankenkassen sollen einem Medienbericht zufolge auch dann zur Zahlung von Corona-Tests verpflichtet werden, wenn keine Symptome vorliegen. Das ARD-Magazin "Plusminus" beruft sich in einem Vorabbericht auf das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Ziel sei es, die Zahl der Tests zu erhöhen. "Die entsprechende Rechtsverordnung wird derzeit im BMG vorbereitet und die Kriterien für die Erstattung der Tests werden durch die Krankenkassen konkretisiert", heißt es unter Berufung auf eine schriftliche Stellungnahme des Ministeriums.

17.24 Uhr - Griechenland senkt die Mehrwertsteuer auf Kaffee und andere Getränke sowie auf Fahrkarten von 24 auf 13 Prozent, um die Wirtschaft anzukurbeln. Direktflüge nach Griechenland sollen ab dem 1. Juli wieder aufgenommen werden, kündigt Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in einer Fernsehansprache weiter an. Griechische Hotels sollen ab dem 15. Juni öffnen.

17.01 Uhr - In Spanien stiegt die Zahl der bekannten Neuinfektionen um 518 auf 232.555. Zudem gebe es weitere 95 Todesfälle und damit insgesamt 27.888, teilt das Gesundheitsministerium mit.

16.37 Uhr - US-Außenminister Mike Pompeo wirft WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus vor, schon lange vor der Pandemie "ungewöhnlich enge" Verbindungen zu China gehabt zu haben. Dies sei "zutiefst beunruhigend", erklärt Pompeo. US-Präsident Donald Trump wirft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein falsches Krisenmanagement und eine zu große Nähe zu China vor. Er hat mit einem endgültigen Zahlungsstopp und einem Ausstieg der USA aus der Organisation gedroht. Die WHO und China weisen die Vorwürfe zurück.

15.25 Uhr - Die Bereitstellung eines Coronavirus-Impfstoffs wird die Schweiz nach Einschätzung der Regierung rund 300 Millionen Franken (282 Millionen Euro) kosten. Diese Summe wird für die erforderlichen Impfdosen und "die Absicherung der Verfügbarkeit des Impfstoffes" veranschlagt. "Der Bedarf wird weltweit groß sein", sagt Innenminister Alain Berset.

15.12 Uhr - Im Sommerurlaub wollen einer Umfrage zufolge die meisten Deutschen im Land verreisen oder ganz zu Hause bleiben. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap im Auftrag der ARD hervor. 15 Prozent der Befragten sind sich noch unsicher über ihre Urlaubspläne, 84 Prozent haben klare Vorstellungen. Von ihnen wollen 50 Prozent nach aktuellem Stand dieses Jahr zu Hause bleiben und die Koffer gar nicht packen. 31 Prozent planen für den Sommer eine Reise innerhalb Deutschlands, 19 Prozent eine ins europäische Ausland.

14.53 Uhr - Die Schweizer Regierung will abhängig von der Zustimmung des Parlaments noch vor Ende Juni eine Handy-App zur Nachverfolgung von mit dem Coronavirus Infizierten einführen. Die SwissCovid-App soll es ermöglichen, Personen zu benachrichtigen, wenn sie möglicherweise dem Erreger ausgesetzt waren, und so helfen, dessen Ausbreitung einzudämmen. Die Teilnahme sei freiwillig, das System erfasse keine Standortdaten und solle wieder außer Betrieb genommen werden, sobald es für die Bekämpfung des Coronavirus nicht mehr erforderlich sei, teilt die Regierung mit. Die Daten würden dezentral gespeichert. In den kommenden Wochen soll das System in einer Pilotphase getestet werden.

14.32 Uhr - Die Schweiz will die Einschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie weiter lockern. Ab 28. Mai werden Gottesdienste und Feiern aller Religionen wieder erlaubt. Die Glaubensgemeinschaften müssen Schutzkonzepte erarbeiten und sicherstellen, dass Infektionsketten nachverfolgt werden können, wie die Regierung erklärt.

12.03 Uhr - Russland kommt laut Ministerpräsident Michail Mischustin in der Coronavirus-Pandemie allmählich in eine stabilere Phase. Zugleich mahnt der Regierungschef, dass die Beschränkungen in den 17 Regionen vorsichtig aufgehoben werden sollten. Die nachgewiesenen Infektionen in Russland überschritten am Mittwoch die Marke von 300.000. Allerdings meldeten die Behörden mit 8764 Neuinfektionen den geringsten Anstieg seit dem 1. Mai. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 135 auf 2972. Russland weist nach den USA weltweit die meisten Infektionsfälle auf.

10.40 Uhr - Die Kulturminister von Bund und Ländern haben ein Konzept für eine schrittweise Wiederöffnung kultureller Einrichtungen vorgelegt. Damit auch Kulturveranstaltungen wieder stattfinden können, sieht es unter anderem Empfehlungen für bestimmte Sektoren und Spielstätten vor. Außerdem werden Vorschläge für Ticketing-Systeme, die Organisation von Besucherströmen und obligatorische Platzreservierungen gemacht. Für Kinos wird empfohlen, unter Wahrung strenger Hygiene-Auflagen "möglichst nahe beieinanderliegende Wiedereröffnungstermine anzustreben". Das Konzept soll Grundlage für die nächsten Bund-Länder-Beratungen auf Chefebene sein.

10.14 Uhr - In Russland haben sich inzwischen mehr als 300.000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Behörden melden am Mittwoch 8764 Neuinfektionen, damit schwächt sich die Zahl etwas ab. Russland weist nach den USA weltweit die meisten Infektionsfälle auf. Binnen 24 Stunden starben landesweit weitere 135 Menschen an den Folgen der Erkrankung, insgesamt summiert sich die Zahl der Corona-Toten damit auf 2972 Menschen.

09.38 Uhr - Die europäische Finanzmarktaufsicht ESMA befürchtet offenbar, dass Unternehmen bei ihrer Berichterstattung die Effekte der Corona-Krise zu oberflächlich abhandeln. In ihren Halbjahresberichten müssten die Konzerne relevante und verlässliche Informationen zu den Auswirkungen der Krise und den möglichen Folgen liefern, betont die Behörde. Insbesondere müssten sie darlegen, wenn die Krise existenzbedrohend sei. Die ESMA und die nationalen Aufseher würden genau beobachten, ob die Unternehmen den Empfehlungen Folge leisten und diese gegebenenfalls durchsetzen. In Deutschland legen die meisten Konzerne ihre Halbjahresberichte zwischen Mitte Juli und Mitte August vor.

08.31 Uhr - Die spanische Regierung schreibt das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken in der Öffentlichkeit vor. Die Regelung gelte in dem schwer von der Corona-Krise getroffenen Land für alle Menschen mit einem Alter von über sechs Jahren. In geschlossenen öffentlichen Räumen müssen Masken getragen werden, im Freien gilt die Pflicht dann, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

08.10 Uhr - Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Bund, Länder und Kommunen auf, Schulen und Kitas wieder vollständig zu öffnen. "Die bisherigen eingeschränkten Lockerungen führen dazu, dass nach wie vor sehr viele Kinder nicht in die Kita und nur sehr eingeschränkt in die Schule können", sagt Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Dies sei ein "schwerer Eingriff in ihre Lebenswelt, in ihre Grundrechte und ihre psycho-soziale Entwicklung". Eine Öffnung von Kitas und Schulen unter angemessenen Schutzvorgaben sei nun "der logische nächste Schritt". Vier medizinische Fachgesellschaften - die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin und der Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte - hatten am Vortag ebenfalls eine Öffnung von Schulen und Kitas gefordert.

08.00 Uhr - Die Betriebsschließungen wegen der Corona-Pandemie haben bei den Restaurants und Hotels in Deutschland für einen drastischen Umsatzrückgang gesorgt. Die Erlöse des Gastgewerbes fielen im März binnen Jahresfrist um rund 45 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt und auf Schritte zur Eindämmung des Virus hinweist. "Alle Branchen des Gastgewerbes wiesen infolge dieser Maßnahmen die größten Umsatzeinbußen seit dem Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994 auf."

07.56 Uhr - Die Schulen in Polen bleiben einem Regierungssprecher zufolge voraussichtlich bis Ende Juni zu. Dann beginnen dort die Sommerferien. Die Schulen in Polen sind seit März geschlossen, damals war in dem Land der erste Corona-Fall festgestellt worden. Vom 25. Mai an sollen jüngere Kinder wieder betreut werden, Unterricht soll es aber weiter nur über das Internet zu Hause geben.

05.23 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet 797 Neuinfektionen und damit den elften Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 176.007, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 83 auf 8090 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 156.900, rund 1200 mehr als am Vortag.

05.12 Uhr - Nach dem Finanzierungsvorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron für ein Corona-Wiederaufbauprogramm warnt die CSU davor, die Ausweitung des EU-Haushalts als regelmäßige Finanzierungsquelle zu etablieren. "Es darf kein Präzedenzfall geschaffen werden", sagte der europapolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Florian Hahn (CSU) dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND, Mittwochsausgaben). "Das kann nur eine einmalige Lösung sein." Es müssten noch rechtliche Fragen geklärt werden, sagte Hahn.

03.35 Uhr - China meldet nach Angaben der nationalen Gesundheitskommission fünf neue Coronavirus-Fälle binnen 24 Stunden, nach sechs einen Tag zuvor. Vier der neuen Fälle seien auf lokale Übertragungen zurückzuführen, einer stamme von einem sogenannten "importierten Fall", an dem ein Reisender aus Übersee beteiligt sei, so die Kommission in einer Erklärung. Die Gesamtzahl der Covid-19-Infektionen in China steigt nach offiziellen Angaben auf 82.965, die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 4634.

02.05 Uhr - Kolumbiens Präsident Ivan Duque verlängert zum vierten Mal die landesweite Ausgangssperre. Die Beschränkung gelte nun eine weitere Woche bis zum 31. Mai, erklärt Duque. Das Andenland hat nach offiziellen Angaben fast 17.000 bestätigte Coronavirus-Fälle und verzeichnet mehr als 600 Todesfälle. Der Gesundheitsnotstand des Landes, der am 31. Mai enden sollte, werde zudem bis Ende August verlängert, fügt Duque hinzu.

01.09 Uhr - US-Präsident Donald Trump ordnet an, dass die Regulierung der Wirtschaft zurückgefahren wird. Er habe die Behörden angewiesen, "unnötige Vorschriften zu beseitigen, die die wirtschaftliche Erholung behindern", sagt Trump. Das Dekret soll seiner Ansicht nach der Wirtschaft helfen, sich von den Auswirkungen der Coronaviruskrise zu erholen.

00.45 Uhr - Brasilien verzeichnet nach offiziellen Angaben einen neuen Negativrekord von 1179 Todesfällen binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesopfer vom Dienstag ist das erste Mal, dass Brasilien mehr als 1.000 Tote an einem Tag registriert. Insgesamt sind laut Gesundheitsministerium 17.971 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt um 17.408 auf 271.628.

00.31 Uhr - Die USA verlängern die Reisebeschränkungen nach Mexiko und Kanada um weitere 30 Tage. "Nicht-wesentliche Reisen werden erst dann erlaubt sein, wenn die Regierung davon überzeugt ist, dass es sicher ist", teilt das US-Heimatschutzministerium mit. "Wir stehen mit unseren kanadischen und mexikanischen Kollegen in Kontakt und sind uns einig, dass die Verlängerung dieser Beschränkungen zu diesem Zeitpunkt das Richtige ist." Die Reisebeschränkungen sollten ursprünglich am Mittwoch aufgehoben werden, sie gelten nun bis zum 22. Juni.

19.05.2020

22.00 Uhr - US-Präsident Donald Trump verteidigt seine Einnahme von Hydroxychloroquin zur Vorbeugung gegen Covid-19. Das Mittel biete einen zusätzlichen Schutz, sagt Trump, ohne Belege zu liefern. "Die Menschen werden sich selbst entscheiden müssen." Eine Wirksamkeit der Anti-Malaria-Arznei gegen das neuartige Coronavirus ist EU-Experten zufolge nicht nachgewiesen, gegenwärtig laufen mehrere Studien. Die US-Arzneimittelaufsicht FDA hat vor schweren Nebenwirkungen beim Einsatz von Hydroxychloroquin bei Covid-19-Patienten gewarnt.

21.10 Uhr - In den Niederlanden sollen Oberschulen am 2. Juni wieder öffnen und in Grundschulen soll der Unterricht ab dem 8. Juni wieder voll aufgenommen werden. Ministerpräsident Mark Rutte kündigt zudem an, das Cafes und Restaurants ab dem 1. Juni wieder maximal 30 Gäste empfangen dürfen, wobei ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden muss. Auch Museen sollen wieder öffnen. Besuche in Seniorenheimen sollen ebenfalls wieder erlaubt werden.

20.21 Uhr - Frankreich korrigiert die Zahl der Todesfälle um 217 nach unten auf 28.022. Ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums sprach von geänderten Angaben der örtlichen Behörden. Die Zahl der bekannten neuen Fälle stieg um 524 auf 143.427.

19.40 Uhr - Mehr als zwei Drittel der Deutschen planen einem Medienbericht zufolge für diesen Sommer keinen Urlaub im europäischen Ausland. Dies sei die Antwort von 67,7 Prozent der Befragten in einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey, wie das Nachrichtenportal t-online.de berichtet. Dagegen hätten 15,5 Prozent dies "auf jeden Fall" vor, heißt es laut redaktioneller Fassung.

18.03 Uhr - In Italien werden wieder mehr als 100 Tote an einem Tag gemeldet: Das Katastrophenschutzamt beziffert die Zahl mit 162 nach 99 am Vortag. Die Zahl der bekannten Neuinfektionen steigt mit 813 deutlich stärker als die 451 am Montag gemeldeten Fälle. Insgesamt sind in Italien 32.169 Todesfälle und 226.699 Infektionen verzeichnet.

16.53 Uhr - Das spanische Gesundheitsministerium gibt einen Anstieg der bekannten Infektionen um 431 auf 232.037 bekannt. Es seien 83 weitere Todesfälle verzeichnet worden, insgesamt damit 27.778.

15.58 Uhr - Hessen hat bislang rund 87 Prozent der Anträge auf Corona-Soforthilfe von Firmen und Selbstständigen bewilligt. Von den 112.400 bearbeiteten Anträgen seien 98.000 positiv beschieden worden, teilt das Wirtschaftsministerium des Landes mit. Insgesamt hat Hessen seit Ende März 882 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen ausgezahlt. Die Welle an Hilfsanträgen ist inzwischen abgeflaut. Seit Anfang Mai gingen nur noch knapp 7800 Anträge ein. In der ersten Woche - 30. März bis 5. April - wurden noch 79.000 Anträge gestellt. Neben den Corona-Soforthilfen, bei denen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern Zuschüsse über bis zu 30.000 Euro erhalten können, hat Hessen weitere Hilfen wie Bürgschaften aufgelegt.

15.44 Uhr - Der Chef des Berliner Charité-Klinikums, Hayo Kroemer, reagiert zurückhaltend auf die Selbstbehandlung des US-Präsidenten Donald Trump mit dem Medikament Hydroxychloroquin. "Ich glaube, der US-Präsident ist in der jüngeren Vergangenheit durch relativ außergewöhnliche Therapievorschläge aufgefallen, die wir wahrscheinlich nicht übernehmen würden", sagte Kroemer in einer Pressekonferenz mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. "Wir würde sehr klar dafür plädieren, Substanzen, die in der Tat diskutiert werden (…), sorgfältig in klinischen Studien anzusehen." Trump hatte das Anti-Malaria-Mittel bereits früher angepriesen und am Montag gesagt, dass er täglich eine Tablette nehme. EU-Experten sehen keinen Beleg, dass es gegen Covid-19 wirkt.

15.25 Uhr - Die Staatschulden in Spanien sind im März auf den Rekordwert von 1,224 Billionen Euro gestiegen, wie aus Daten der Notenbank hervorgeht. Die sogenannte Schuldenstandsquote veröffentlichte die Zentralbank allerdings nicht. Dieses Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte nach Reuters-Berechnung auf Basis von Zahlen des spanischen Statistikamts auf knapp 99 Prozent. Die Obergrenze in der EU beträgt hier eigentlich 60 Prozent, dürfte aber wegen des Kampfs gegen die Corona-Krise noch auf Jahre hinaus weit verfehlt werden. Spanien prognostiziert für 2020 ein Staatsdefizit von 10,3 Prozent - bei einer Obergrenze von drei Prozent. Wegen der Rezession befürchtet die Regierung in Madrid für 2020 einen BIP-Einbruch um 9,2 Prozent.

15.13 Uhr - Italiens Ministerpräsident geht vorsichtig optimistisch in die nächste Phase der Pandemie. "Wir wissen, dass unser Kampf bei weitem noch nicht gewonnen ist", sagt Giuseppe Conte in einer Videoansprache an die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Italien gehört zu den am stärksten von dem neuartigen Coronavirus betroffenen Ländern. Inzwischen gibt es erste Lockerungen.

14.15 Uhr - Der weltweite Umgang mit der Coronavirus-Pandemie soll untersucht werden. Bei der Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt keiner der 194 Mitgliedsstaaten einen entsprechenden Antrag ab, den die Europäische Union im Auftrag von mehr als 100 Ländern vorgelegt hat, darunter Australien, China und Japan. Als der Vorsitzende der Versammlung erklärt, die Resolution sei angenommen, brandet Applaus auf.

11.58 Uhr - Russlands Ministerpräsident Michail Mischustin nimmt nach überstandener Corona-Erkrankung seine Arbeit wieder auf. Präsident Wladimir Putin hebt nach Angaben des Kreml ein Dekret auf, mit dem die Aufgaben vorübergehend an Mischustins Vize Andrej Belusow übertragen worden waren. Russland ist nach Daten der Johns-Hopkins-Universität nach den USA das Land, das die höchsten Infektionszahlen aufweist. Die Zahl der Infektionen stieg am Montag um 9263 auf fast 300.000. Es ist jedoch der vierte Tag in Folge, an dem weniger als 10.000 Menschen positiv auf das Virus getestet wurden. Die Zahl der Toten wird mit 2837 angegeben, 115 mehr als am Sonntag.

11.26 Uhr - Spanien hebt das seit dem 11. März geltende Einreiseverbot aus Italien auf, wie die Regierung in Madrid mitteilt. Damit können Flugzeuge und Schiffe aus Italien das Land wieder direkt ansteuern. Reisende müssen sich aber wie alle anderen Einreisende an eine zweiwöchige Quarantäne halten, solange der Notstand in Kraft ist. Einem Bericht des Senders Cadena Ser zufolge berät das spanische Kabinett noch im Tagesverlauf über eine Verlängerung des Notstands bis zum 27. Juni. Ein Regierungssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Spanien gehört zu den Ländern, die besonders stark von der Pandemie betroffen sind.

10.21 Uhr - In Tschechien steigt die Zahl der Neuinfektionen so stark wie seit vier Wochen nicht mehr. Mit 111 neuen Fällen wurden erstmals in diesem Monat nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt wurde damit die Infektion bislang bei 8586 Menschen nachgewiesen. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Zahl der Toten bleib damit bei 297.

10.00 Uhr - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, plädiert bei der im Sommer anstehenden Entscheidung über eine Erhöhung des Mindestlohns für Zurückhaltung. "Gerade Branchen mit eher geringen Lohnniveaus sind von der Krise besonders erfasst worden. Meines Erachtens kann deshalb in dieser tiefen Rezession der Mindestlohn nicht weiter erhöht werden", sagte Feld der "WirtschaftsWoche". "Wir haben eine Ausnahmesituation, der wir nicht mit 'business as usual' begegnen können." Der Freiburger Ökonom ist beratendes Mitglied der Mindestlohn-Kommission, die im Juni ihre turnusmäßige Empfehlung an die Bundesregierung formulieren wird. Nach den bisherigen rechtlichen Vorgaben müsste die gesetzliche Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2021 auf rund 9,80 Euro steigen. Derzeit liegt sie bei 9,35 Euro.

09.29 - Österreich beharrt im Ringen um Corona-Hilfen für Krisenstaaten auf die Vergabe von rückzuzahlenden EU-Krediten. "Wir werden uns weiterhin solidarisch zeigen und Länder, die am stärksten von der Coronakrise betroffen sind, unterstützen. Jedoch muss dies über Kredite erfolgen und nicht über Zuschüsse", heißt es aus dem Bundeskanzleramt in Wien.

08.10 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet 513 Neuinfektionen und damit den zehnten Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 175.210, wie das RKI mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 72 auf 8007 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 155.700, rund 1100 mehr als am Vortag.

07.35 Uhr - Die polnische Regierung stellt in Aussicht, die Grenzen am 15. Juni wieder zu öffnen. Sie sehe eine Chance dafür, sagt die stellvertretende Ministerpräsidentin Jadwiga Emilewicz der Tageszeitung "Puls Biznesu". Am 1. Juli könnten dann womöglich alle übrigen Coronavirus-Beschränkungen aufgehoben werden. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte erst kürzlich an Polen appelliert, bald die Grenzen wieder vollständig zu öffnen. Die Bundesregierung peilt an, dass ab dem 15. Juni die Reisefreiheit im gesamten Schengenraum wieder hergestellt ist.

07.21 Uhr - Neuseeland hat den zweiten Tag in Folge keine neuen Infektionsfälle registriert. Es sei aber noch verfrüht, das Land auf Alarmstufe eins zurückzustufen, sagt der Generaldirektor des Gesundheitswesens, Ashley Bloomfield, in Wellington. Erst in der vergangenen Woche hatte Neuseeland die Lage in der Corona-Krise auf Alarmstufe zwei zurückgesetzt, so dass Cafés, Geschäfte und Restaurants unter strengen Abstandsregeln wieder öffnen können. Es sei noch ein langer Weg, bis das Land die Stufe eins erreicht habe und damit das Virus eingedämmt worden sei, sagte Bloomfield. Es sei noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Die Regierung hatte einen landesweiten Lockdown verhängt. Die Zahl der Infektionen konnte auf etwas mehr als 1500 begrenzt werden, die Zahl der Todesfälle auf 21.

03.56 Uhr - Die chinesische Gesundheitsbehörde meldet binnen 24 Stunden sechs Coronavirus-Fälle, im Vergleich zu sieben tags zuvor. Drei neuen Fälle sind nach Angaben der nationalen Gesundheitskommission durch Einreisende in die Innere Mongolei aufgetreten. Von den drei neuen lokalen Übertragungen befinden sich laut offiziellen Angaben zwei in der nordöstlichen Grenzprovinz Jilin und eine in Hubei, wo das Coronavirus erstmals identifiziert wurde.

01.37 Uhr - Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums 674 neue Todesfälle durch Coronaviren. Insgesamt sind 254.220 Fälle bestätigt. Damit ist Brasilien das Land mit der dritthöchsten Anzahl von Infektionen hinter den Vereinigten Staaten und Russland. Inzwischen sind 16.792 Menschen an Covid-19 gestorben, teilt das Ministerium mit. Die Stadt Sao Paulo ist nach offiziellen Angaben mit 63.066 Fällen und 4823 Todesfällen nach wie vor am stärksten von dem Ausbruch betroffen. Rio de Janeiro liegt mit 26.665 Infektionen und 2852 Todesfällen an zweiter Stelle.


18.05.2020

22.52 Uhr - In Katar müssten von diesem Dienstag an bis zum 30. Mai alle Geschäfte schließen und alle Geschäftsaktivitäten eingestellt werden. Damit solle die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur QNA aus einer Kabinettsentscheidung. Ausgenommen seien Apotheken, Lebensmittelläden und Lebensmittellieferanten.

22.30 Uhr - US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben seit eineinhalb Wochen zur Vorbeugung gegen Covid-19 das Medikament Hydroxychloroquin ein - täglich eine Tablette. "Was hat man zu verlieren?" sagt er vor Journalisten. Es sei gut möglich, dass die Arznei etwas bewirke. Trump pries bereits in der Vergangenheit das Anti-Malaria-Mittel an. EU-Experten sehen dagegen keinen Beleg, dass es gegen Covid-19 wirkt. Gegenwärtig laufen mehrere Studie zur Klärung der Frage. Hydroxychloroquin hat Nebenwirkungen und kann etwa zu Herzproblemen führen.

22.02 Uhr - Die US-Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) wollen im Sommer bis zu 325.00 Bürger aus 25 Ballungsräumen auf Antikörper gegen das Coronavirus testen. Die Untersuchung solle im Juni oder Juli beginnen, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von beteiligten Wissenschaftlern und einer CDC-Sprecherin. Eine bereits gestartete Vorab-Untersuchung unter der Leitung von Michael Busch vom Vitalant Research Institute untersucht gegenwärtig 36.000 Proben. Ein CDC-finanzierter Teil soll demnach in den kommenden Tagen angekündigt werden und die Entwicklung über 18 Monate verfolgen.

21.05 Uhr - US-Präsident Donald Trump spricht von "einigen großen Ankündigungen", die bevorstünden und schon gemacht worden seien bezüglich Medikamenten und Impfstoffen gegen das Coronavirus. "Es sind riesige Fortschritte erzielt worden", sagt er bei einem Treffen mit Managern aus dem Gaststättengewerbe und anderen Geschäftsleuten im Weißen Haus.

19.11 Uhr - Die Zahl der bekannten Infektionen in den USA übersteigt nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters die Marke von 1,5 Millionen. Die Zahl der Todesfälle nähert sich demnach der Marke von 90.000 an.

18.54 Uhr - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt zum Zuckerfest nach Ramadan eine viertägige Ausgangssperre ab Samstag an. Zudem bleiben die Schulen im Land für den Rest des Schuljahres geschlossen, erklärt er nach einer Kabinettssitzung. Der Unterricht soll im September wieder aufgenommen werden.

18.24 Uhr - Die Zahl der Todesfälle in Großbritannien steigt um 160 auf 34.796. Wie das Gesundheitsministerium weiter bekanntgibt, sind insgesamt 246.406 Infektionen verzeichnet, 2684 mehr als am Vortag.

18.12 Uhr - In Italien steigt die Zahl der täglichen Toten zum erstem Mal seit dem 9. März um weniger als 100. Das Katastrophenschutzamt gibt sie mit 99 an und damit insgesamt 32.007. Die Zahl der bekannten neuen Infektionsfälle nimmt um 451 auf insgesamt 225.886 zu. Das ist der geringste Anstieg seit dem 2. März.

17.58 Uhr - US-Gesundheitsminister Alex Azar hofft auf eine Wiedereröffnung der amerikanischen Schulen im Herbst. "Wir müssen sehen, wie sich die Krankheit sich über den Sommer hin entwickelt", sagt er dem Sender Fox News Channel. "Aber ich bin recht zuversichtlich."

17.09 Uhr - Deutschland und Frankreich streben nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel einen EU-Wiederaufbaufonds mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro an.

16.02 Uhr - Europol verzeichnet während der Pandemie eine zunehmende Aktivität von Pädophilen im Internet. "Was am meisten Sorge bereitet, ist der Anstieg der Online-Aktivitäten von solchen, die Material mit sexuellem Missbrauch von Kindern suchen", erklärt die Direktorin der EU-Polizeibehörde, Catherine De Bolle, bei einer Anhörung im EU-Parlament. Sie beruft sich auf Daten der nationalen Polizeibehörden. Auch entsprechende Notfall-Telefone verzeichneten deutliche Zunahmen. De Bolle zufolge können noch mehr Fälle ans Licht kommen, wenn die Kinder in ihre Schulen zurückkehren und sich dort an ihre Lehrer wenden.

14.28 Uhr - Ungarn und Slowenien vereinbaren einen Fahrplan für die Öffnung der Grenzen zwischen beiden Ländern am 1. Juni. "Der Neustart unserer Wirtschaft ist nicht möglich ohne einen Neustart internationaler Zusammenarbeit", erklärt Ungarns Außenminister Peter Szijjarto auf seiner Facebook-Seite.

13.16 Uhr - Die Bundesregierung hat vor Falschinformationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gewarnt. Beispielsweise sei in Deutschland keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geplant, sagt Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Die Bürger müssten genau hinsehen und sollten vor allem verlässliche Quellen nutzen. Falsche Informationen könnten Leben kosten.

12.28 Uhr - In Russland schwächt sich der rasante Anstieg bei den Neuinfektionen etwas ab. Mit 8926 Ansteckungen bleiben die Meldungen der Behörden den dritten Tag in Folge unter der Marke von 10.000, die im Mai bislang meist überschritten wurde. Die Gesamtzahl steigt damit binnen 24 Stunden auf 290.678. Nach den USA hat Russland die meisten Infektionen weltweit gemeldet. Die Zahl der Todesfälle legte um 91 auf 2722 zu.

12.15 Uhr - Beim Umgang mit der Häufung von Corona-Infektionen in Schlachthöfen gibt es in der Bundesregierung Insidern zufolge noch Beratungsbedarf. Das Thema sei von der Agenda des Corona-Kabinetts genommen worden, heißt es in Regierungskreisen. Es gebe noch keine Einigung. Arbeitsminister Hubertus Heil will sich in Kürze zu dem Thema äußern. Er hatte angekündigt, "grundlegende Maßnahmen" für bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie vorzuschlagen.

10.23 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beraten im Tagesverlauf in einer Videokonferenz. Eine deutsch-französische Initiative soll nach dem für 15.30 Uhr (MESZ) angesetzten Gespräch gegen 17.00 Uhr vorgestellt werden, teilt das französische Präsidialamt mit, ohne Details zu nennen. Aus dem Umfeld von Macron verlautete, es gehe auch um Gesundheitsthemen sowie die Erholung der Wirtschaft.

10.05 Uhr - Vor dem Treffen von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften mit Kanzlerin Angela Merkel fordert die deutsche Industrie von der Regierung ein beherztes Vorgehen im Kampf gegen die drohende Rezession. BDI-Präsident Dieter Kempf sagt, es müssten jetzt konkrete Vorschläge zur Standortsicherung auf den Tisch kommen. Als Beispiele nennt er Steuersenkungen und Bürokratieabbau, seit langem Forderungen des BDI. "Der Gesetzgeber sollte die Abschreibungsregeln für Investitionen deutlich verbessern, um Investitionen zu stärken, etwa in Digitalisierung und Klimaschutz."

09.53 Uhr - Ungarns Regierung will die umstrittenen Corona-Dekrete Ende Mai wieder rückgängig machen. Ein entsprechender Vorschlag werde am 26. Mai im Parlament eingereicht, zitiert der Sender hirtv.hu den Stabschef von Ministerpräsident Viktor Orban, Gergely Gulyas. Die weitreichenden Sonderrechte der Regierung könnten dann nach wenigen Tagen Beratung Anfang Juni auslaufen. Orban hatte den Schritt am Freitag angekündigt, aber kein konkretes Datum genannt. Das Parlament hatte Orban im März das Recht eingeräumt, per Dekret zu regieren. Das hatte scharfe Kritik von Opposition und EU-Regierungen ausgelöst.

04.41 Uhr - Deutschland verzeichnet nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) binnen 24 Stunden 342 Neuinfektionen und 21 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Gesamtzahl der Ansteckungen liegt demnach bei 174.697, die Zahl der Todesfälle bei 7935.

04.01 Uhr - Mexiko meldet 2.075 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der offiziell bestätigten Fälle liegt damit bei 49.219 Fällen. Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19, die durch das neuartige Coronavirus verursachte Atemwegserkrankung, steigt um 132 auf insgesamt 5.177. Der stellvertretende Gesundheitsminister Hugo Lépez-Gatell gibt in einer Pressekonferenz bekannt, dass sich die Fälle in der vergangenen Woche in Mexiko-Stadt und der Region, die die höchste Infektionsrate des Landes aufweist, stabilisiert hätten. Die Behörden warnen allerdings, dass die tatsächliche Anzahl der Fälle bis zu neun Mal größer sein könnte, weil viele der Infizierten nicht zum Arzt gingen, keine Symptome entwickelten oder nicht richtig diagnostiziert würden. Mexiko kündigte in der vergangenen Woche einen Plan zur schrittweisen Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit ab dem 1. Juni an.

02.47 Uhr - Die chinesischen Behörden melden sieben neue Coronavirus-Fälle, am Vortag waren es fünf. Nach Angaben der nationalen Gesundheitskommissionen stammen vier von Reisenden aus der Inneren Mongolei.

rtr


Bildquelle: Nacho Doce/Reuters

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